La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren. Sie ist gerade 38 km von Teneriffa entfernt und die Überfahrt am Sonntag dauerte nur 75 min.
Auf La Gomera zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Unglaubliche Landschaften in allen Farben, Steilklippen mit Blick auf ein kristallklares Meer, malerische, an den Berghängen klebende Dörfer, im Zentrum der Insel auf einem welligen Hochplateau uralte Wälder, der Garajonay-Natinalpark, und jederzeit und überall spürt man den Einfluss der Vulkane.
Doch das Beste für uns kommt bei der ersten Ausfahrt am Montag. So gut wie kein Verkehr, herausgeschleckte Straßen, von denen du den Eindruck hast, sie wurden erst vor einer Woche frisch geteert.
Sie bringen uns über unzählige Kehren zu den entlegensten Winkel der Insel und weiter von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt führen.
Und gerade die haben es uns angetan. Es gibt auf La Gomera Augenblicke, da kommst du an die Kante eines Mirador und der Anblick nach unten nimmt dir den Atem. Das letzte Mal, als mir das auf diese Weise passierte war beim ersten Blick in den Grand Canyon.

Bild oben: der Mirador de Abrante mit Blick auf Agulo besteht fast vollständig aus Glas, im Hintergrund der Teide.

Doch La Gomera birgt auch Gefahren. Du nimmst die Kurven immer schneller, immer flüssiger, die Schräglage steigert sich in ungeahnte Dimensionen und irgendwann musst du einfach bewusst einen Gang zurück schalten.
Zweifellos, Teneriffa ist abgesägt, La Gomera ist der neue Spitzenreiter.
Morgen werden wir mit etwas schwerem Herzen die Zelte hier abbrechen – es geht noch kleiner, El Hierro erwartet uns.
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