Teilnehmer: Herbert Stampfer, Peter Schuster
Datum: 07. – 15.10.2019
Km: 3742

Bevor der eigentliche Reisebericht folgt, ein kurzer Hinweis auf eine Neuerung:

Über die sehr interessante Homepage Ravanas Plejadium von Debora Pape bin ich auf das WordPress-Plugin Maps Marker zum Erstellen von Reisekarten aufmerksam geworden. Nachdem ich ihn einige Tage ausprobiert habe, besitze ich nun für 39 Euro eine Lizenz und ich denke, die Investition hat sich gelohnt.

War zwar ein bisschen viel Arbeit, aber dafür könnt ihr unsere auf Sardinien gefahrene Strecke erstmals ganz genau verfolgen.

Eine kurze Legende zu den einzelnen Strecken und Fahrtagen:

Rot: Dienstag, 08.10.19    Blau: Mittwoch, 09.10.19     Grün: Donnerstag, 10.10.19     Violett: Freitag, 11.10.19   
Olive: Samstag, 12.10.19   Aqua: Sonntag, 13.10.19      Magenta: Montag, 14.10.19

Zwei Tage vor der geplanten Abfahrt am Montag, 07.10.19, hat Herbert kurzentschlossen mitgeteilt, dass er mich die Woche nach Sardinien begleiten möchte. Nachdem seine 1100er GS über 20 Jahre ungenutzt in der Garage stand und er zudem vor einem dreiviertel Jahr eine SchulterOP hatte, wäre es ihm lieber, die 850 km bis Livorno nicht an einem Tag zu fahren. So bricht er schon am Sonntag auf und übernachtet am Gardasee.

Montag, 07.10.19

Für mich dagegen beginnt die Reise einen Tag später, dafür aber höchst ungemütlich: morgens um 6 Uhr bei 4° und Dauerregen bis Innsbruck. Nach dem Brenner wird es langsam wärmer, die Sonne kommt aber erst bei Rovereto durch, wo ich mich mittags mit Herbert treffe. Die restlichen 350 km können wir uns ruhig Zeit lassen, denn die Fähre wird erst um 21:30 Uhr ablegen.

Wir erreichen Livorno gegen 17 Uhr und warten bei einem Cappuccino in der warmen Sonne sitzend auf den Sonnenuntergang.

Danach stehen wir geschlagene 4 Stunden vor der Fähre. Wir werden als letzte rein gelassen und zudem hat die Grimaldi Lines mal wieder eine Stunde Verspätung. Ich habe eine Kabine gebucht, Herbert nur einen Schlafsessel. Als Motorradfahrer mit zwei Motorrädern ist es bei Grimaldi nicht möglich, eine einzige Kabine für beide zu buchen. Telefonkontakt – nervt nach 10 min warten. Wenn sie es nicht anders wollen, dann hat Herbert eben für 42 Euro ein schönes warmes Bett.

Dienstag, 08.10.19

Die Einfahrt in den Hafen von Olbia in der Morgendämmerung war mehr als spektakulär. Mein Nachbar zu hause hat mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass sie landschaftlich sehr schön sein soll. Damals habe ich ihm entgegnet, dass wir um 6 Uhr morgens um diese Jahreszeit wahrscheinlich nicht viel mitbekommen werden. Wozu eine Stunde Verspätung doch gut sein kann.

Nach einem (italienischen) Frühstück, anscheinend gibt es auf der ganzen Insel morgens nichts anderes als Croissants, machen wir uns auf den Weg ins südwestliche Eck der Insel. Dort überwintert seit einigen Jahren unser Spezl Karl mit dem Wohnmobil, der sich mit Leib und Seele dem mir völlig unbekannten Surfsport verschrieben hat. Unsere erste Fahrt quer durch Sardinien war schon ein Genuss. Angenehme 25°, den ganzen Tag Sonne pur und jetzt das Beste, absolut kein Verkehr, njet, nichts. Endlich mal wieder raus aus dem autobescheuerten Deutschland – einfach nur herrlich! Bei Santa Caterina an der Westküste entdecken wir eine kleine Strandbar, die später noch zu unserer uneingeschränkt liebsten Strandbar gekürt werden soll. Den Abstecher auf die Halbinsel Inis brauchen wir auch nicht zu bereuen, bei Mari Ermi finden wir den ersten „Taumstrand“ mit fast schneeweißem Sand.

Gegen 17:30 Uhr kommen wir abends bei Karl an und leider verlief der Empfang nicht ganz so wie erwartet, obwohl wir eigentlich angekündigt waren. Mehr möchte ich aber dazu an dieser Stelle nicht sagen. Das Ende vom Lied – wir fanden ganz in den Nähe einen richtig schönen Lagerplatz. Dies wird auch der Einzige bleiben, den Rest übernachteten wir auf den wenigen Zeltplätzen, die im Oktober noch geöffnet haben.

Weiter
Categories: 2019 Sardinien

3 Comments

Karl-Heinz Faulhaber · 5. November 2019 at 10:14

Hallo Brummi,

tolle Tour, gratuliere.

Kleiner Hinweis fürs nächste Mal. Besucht mal das untere südöstliche Eck. Habe hier die schönsten Strände gefunden. Zu empfehlen Castiadas mit Cala Sinzias oder auch die Costa Rei allerdings erst im Oktober. Sonst zu viel los. Bin ich jedes Jahr Anfang Oktober.

Vielen Dank für den Bericht.

    Brummi · 5. November 2019 at 12:28

    Servus Fauli,
    genau das Eck, in dem wir nicht waren. Ist notiert.

Debbie · 4. November 2019 at 22:22

Hey Peter,
schöner Bericht und tolle Fotos, super Idee, noch ein bisschen Sonne und ruhige Straßen mitzunehmen! Da hat die Queen ja ganz schön was mitgemacht, ich hoffe, sie kann sich über den Winter gut erholen :P
Liebe Grüße und auch vielen Dank für die Erwähnung:-)
Debbie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.