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Zur Grenze nach Usbekistan

Die letzten 80 km zur Grenze fordern beide, Mensch und Maschine. Von Teer und Asphalt keine Sicht mehr, nur noch Sandpiste und Schotter.

Zur Grenze nach Usbeksitan

Nachdem sich dann eine BMW ganz zwanglos kurz von ihrem Fahrer befreit hatte und erst nach ein paar Fusstritten wieder bereit war, weiter zu fahren, haben wir nach fast drei Stunden den Landwechsel erreicht.
Ein Bild von Traurigkeit. Da auch noch der Wind den Sand vor sich hertreibt, eine kilometerlange Schlange von LKW’s auf die Abfertigung wartet, Autos Kreuz und quer auf der buckligen Zufahrt stehen, erschrecken wir schon ganz leicht. Aber irgendwie schlängeln wir uns durch und es ist uns auch keiner böse, im Gegenteil, zwei Brummifahrer rangieren ihre Vehikel so, dass wir vorbei und bis zum Tor Vorfahren können.
Die Kasachen fertigen uns dann sehr schnell ab und wir sind gegen 14:00 Uhr frohen Mutes, die Formalitäten schnell hinter uns zu bringen.
Da hat nur der Usbeke etwas dagegen. Lastwagenlenker erzählen uns, dass sie hier an der Grenze schon mal drei Tage Wartezeit mit ein rechnen. Gute Aussichten.
Die Bediensteten lassen sich sogar dabei zusehen, wie sie Viedeospiele machen, du interessierst überhaupt nicht.
Viel Fussvolk ist hier auch unterwegs und manchmal sieht es so aus, als ob die Menschen ausgetauscht würden, gib mir zehn, kriegst du zehn. Hunderte warten vor den Toren, Müllbeseitigung gibt es ja eh keine und so hängt der Dreck auf beiden Seiten in den Zäunen, es stinkt nach Urin und die Grenzgänger sind über und über beschmutzt.
Wir sind das erste mal froh, dass an den Grenzen fotografieren verboten ist.
Ein Wunder, man bewegt sich doch, du bekommst wieder ein paar Zettel in die Hand gedrückt und musst weiter zur Passkontrolle. Wir dachten, da war’n wir doch grad. Also, auf zur Passkontrolle.
Endlich, fertig, anziehen, Helm auf Hand… Halt!…. Aeh…. стоп! (Stop! Anm. des Übersetzers)… Zollkontrolle. Wieder alles ausziehen, Papiere herrichten und jedes mal mit ungutem Gefühl die Bikes allein zurücklassen.
Nach fast vier Stunden fahren wir dann auf usbekischen Boden, 20 km und wir schlagen müde unsere Zelte auf, nach gut 100 km.

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