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Tadschikistan 2. Tag

15km vor dem Norak-Reservoir haben wir völlig fertig unser Zelt aufgeschlagen.
Aber der Morgen sieht vollkommen verdient so aus. Wir freuen uns an einer kleinen, gut ausgebauten Passstrasse und die Lust kommt wieder.

Der Morgen danach

Norak-Reservois, alles so schön bunt hier.

Norak-Reservois

Drei Oldtimer.

Drei Oldtimer

Sebiston. Hier warten wir auf Hermann, einem Österreicher, der mit uns Kontakt aufgenommen hat, da auch er den Pamir-Highway befahren will. Und hier wollen wir uns treffen.

Das ist er, unser Findelkind.
Hermann war mit seinem Kumpel über unser erste geplante Route von der Türkei über Iran und Turkmenistan unterwegs. seinem Freund Hans passierte dann was unglaubliches.
An der
Grenze zu Usbekistan machten sie sich für die Nacht bereit. Hermann in so Container und Hans hat sich sein Zelt aufgestellt. In der Nacht kam ein Sturm auf, Hans wollte sein Zelt um ein paar Meter verstellen, da hatte der Wind was dagegen und schwupp-Di.-wupp, das Zelt lag im Fluss. Mitsamt der ganzen Papiere, Kreditkarten, Ausweise und dem Groessten Teil des Geldes.
Der Strömung zog Richtung Usbekistan. Hermann rüber, war aber leider nichts mehr zu retten. Nur p, er durfte jetzt nicht mehr zurück, da er nur eine einmalige Einreise nach Turkmenistan hatte.
So war Hans ohne Papiere allein in einem Land, das auch keine österreichische Botschaft hat.
Dann muss halt die deutsche herhalten.
Filmreif.
So sind wir für ein paar Tage zu dritt.

Unser "Findelkind", Herrmann

Regelmäßiger Auflauf bei Einkaufsstop. Zu zweit war das ganze schon so, zu dritt bekommen wir jetzt Polizeischutz.

Polizeischutz

Über Danghara und Kulob führt uns der Weg, Zweifelsohne Weg, an den Grenzfluss Panj. Du schaust über das Wasser hinweg und bist in Afghanistan. Wir suchen uns einen Zeltplatz, machen uns was zu essen und nehmen noch ein Bad im saukalten Strom.
Uns hätten die Hubschrauber schon deutsch vorkommen sollen, oder UNO-like.
Mit der Nachtruhe wird’s dann auch nicht klappen, so schnell auf jeden Fall nicht.
Drei Grenzsoldaten lassen uns bei Dunkelheit unseren Ramsch zusammenpacken und aufsatteln. Dawei, heisst es nur.
Sieben km zurück bauen wir auf einer kleinen Wiese alles wieder bei finstrer Nacht auf.
Und die Schafe blöken dazu.
Gegen 23:00 Uhr haben wir dann auch unsere Ruhe.

An der Grenze zu Afghanistan

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