Nepalhilfe Beilngries

Aktueller Spendeneingang:
12329 €

Spenden für Bolivien

Aktueller Spendeneingang: 3518 €

Die nächsten Veranstaltungen

Vortragspause bis Januar

Besucherzähler:
  • 89056Besucher gesamt:
  • 2Besucher heute:
  • 40Besucher gestern:
  • 0Besucher momentan online:
  • 29. Januar 2012gezählt ab:

Tadschikistan 1. Tag

Die Morgensonne wärmt unser Zelt schnell auf, so dass wir frühzeitig unser Schlafgemach verlassen. Noch einen Kaffee machen, ein paar Kekse dazu und…..
frischen Joghurt, den uns die Kinder aus dem Häuschen da oben bringen.
Schon nett, wir schleichen uns auf deren Grundstück, besetzen praktisch das Land und der liebe Tadschike verköstigt uns auch noch.
Da darf dann in der Nacht ihr Hund neben dem Zelt bellen.

Zelten in Tadschikistan

Das ist die liebe Familie, ohne Hund, aber um 10 m Wäscheseil reicher.

Tadschikische Familie

Erster richtiger Pass, den wir überqueren müssen. Und wenn man sich vorstellt, dass dies die einzige Verbindung in den Süden des Landes ist, weiss der schlaue Verkehrsteilnehmer, dass da alle und alles drüber muss.
Jedes Auto, egal wie alt, jung, geländegängig oder auch nicht, Lastwagen, gross, klein, egal, irgendwie muss man aneinander vorbei, wie lang es auch immer dauert.
Und das ist nicht immer einfach…..

Erster Pass in Tadschikistan

….bei solchen Straßenverkehr… mmm… Schlammverhältnissen.
Aber man wurschtelt sich halt so durch.

Erster Pass in Tadschikistan

Der Shariston Pass, 3378 m hoch belohnt uns dann aber mit so einem Ausblick, also jetzt nicht die Hunde, wir meinen schon die Berge.
Die Sache hat nur einen Haken, auf der anderen Seite geht’s bei ähnlichen Bedingungen wieder runter.

Shariston Pass

Shariston Pass

Unterwegs an einem Bach anhalten, Hose und Stiefel noch schnell vom Schlamm befreit und los, Kurven fahren.
Die ersten Biegungen fallen noch schwer, da man die plattgefahrenen Kanten an den Pneus erst überwinden muss, aber dann……

Kurven, Kurven, Kurven

Kurven, Kurven, Kurven

Nicht zu früh freuen und vor allem, nicht zu früh waschen.
Dies ist die Ausfahrt des Anzob-Tunnel. Wär ja an sich nicht so schlimm.
Aber, du fährst in den Tunnel hinein und siehst nur schwarz. Der Boden schwarz, die Wände schwarz, die Arbeiter, die in dem Tunnel werkeln, schwarz, alles schwarz. Fast keine Beleuchtung.
Und Löcher, die sich fast schon Gruben nennen dürfen, dass die kleine BMW fast verschwindet.
Wir kommen kaum voran. Wir freuen uns auf jedes entgegenkommende Gefährt und sind dankbar für ein kleines bisschen Licht.
Dem größeren Teil von uns kommt die Idee, sich hinter ein Auto zu klemmen, da die Fahrer sich meist gut auskennen. Und siehe da, es funktioniert. Trotzdem ein hartes Stück Arbeit, 5km lang.
Und dreckig sind wir auch wieder.

Anzob-Tunnel

 

Kommentieren

*