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16.10.13 Chinesisches Militaer

Mit grosser Muehe baue ich morgens das Zelt ab und packe zusammen. In dieser Hoehe ist jeder Handgriff einfach doppelt so schwer.

Die anderen fahren schon voraus, wir werden sie mit den Bikes eh schnell wieder einholen. Joe hat in der Teestube ebenfalls nicht besonders geschlafen und als wir schliesslich gepackt haben, geht es los.

Aber nur bis zur naechsten Kurve, denn dahinter stehen die anderen an einer Strassensperre des chinesischen Militaers. Hier im Grenzgebiet zu Pakistan soll zur Zeit einiges los sein und so warten wir 5 Std. bis eine Kolonne nach der anderen den Pass herunter kommt. Panzer, Kanonen, Lkws, alles. Man merkt sofort, das Militaer hat hier das uneingeschraenkte sagen, keiner der andern LKwfahrer, die ebenfalls warten muessen, murrt.

Schliesslich ueberqueren wir noch einige Paesse und fahren fast, bis es dunkel wird. Ich entscheide mich wieder, im Zelt zu schlafen. Joe zieht wieder die Waerme vor.

Wir sind auf 4500 m und die Temperatur sinkt auf -8 Grad in der Nacht. Ich brauche fast 2Std. bis ich im Schlafsack die Zehen einigermassen warm bekomme und schlafe wieder sehr schlecht.

Wir sind nun fast 1 1/2 Tage hinter unserem Zeitplan und morgen soll es wieder Strassensperren geben. Deshalb ordnet unser Guide Kasim wecken fuer 05.00 Uhr an.

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