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Richtung Astrachan

So mancher Staatsmann, ist denn mal auf Besuch, irgendwo, bekommt zum Abschluss hin und wieder ein Feuerwerk.
Für uns hat der Wolgograder ein ganzes Haus abgefackelt.
In der Nacht ist in der Nachbarschaft des Hotels ein Haus abgebrannt. Schon ziemlich nahe. Heute morgen hat’s im Zimmer immer noch leicht verkohlt gerochen. Vielleicht hätten wir das Fenster schliessen sollen – aber Urlaub ist Urlaub, alles inklusive.

Da wir eh schon weit ausserhalb des Zentrums im Süden gastiert hatten, meinten wir, schnell aus Wolgograd raus zu sein. Aber 40 km, Ampel an Ampel, das zieht sich.
Der Wolga entlang setzen wir unsere heutige Reise, die 450 km lang sein wird, fort.
Schon ein Grossteil in der Ukraine und die endlos langen Strassen nach Wolgograd waren steppenähnlich. Aber jetzt stecken wir mitten in einer Steppe. Links und rechts nur Sand mit spärlichem Grünbewuchs, ab und zu eine Andeutung eines Buschwerkes.
Über dem Fluss aber sehen wir dichten Baumbestand.
Unterbrochen werden die Sanddünen durch Mini-Canyons, die das Schneewasser abtransportieren.

Canyon

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