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30.05.2016 Punta Huarapasca – unvergesslich!

Montag, 30.05.16 (43. Tag)

Gestern abend, den ersten Tag, an dem Karl und ich alleine unterwegs waren, mussten wir auf den letzten 100 km ein wahres Schlaglochgewitter über uns ergehen lassen. Ein Piste, wie ich sie wirklich noch nie gesehen, geschweige denn gefahren bin. Wenn du auf gefühlten 4 qm ca. 20 Schlaglöcher hast, dann kannst du nicht mehr ausweichen, unmöglich, du musst einfach durch. Unser Stundenschnitt senkte sich auf unter 30 km/h und so hatten wir abends große Mühe, wir fuhren ewig an einem Berghang abwärts, überhaupt einen Platz für die Zelte zu finden.

K1600_Schlagloch

Schlaglochgewitter

Schließlich klappte es aber doch! Wir überquerten eine Fußgängerhängebrücke und fanden an der anderen Flussseite eine Lagerplatz der Katergorie „unvergesslich“ – vor allem wegen der abenteuerlichen Brücke.

K1600_Hängebrücke

Hangover

Unerwartet werden wir jedoch am anderen Tag für die Schlaglochmühen entschädigt, aber wie.

Die schönste Straße/Piste die ich bisher gefahren bin war die „White Rim“ im Canyonland-Nationalpark in Utah. Heute kommt völlig unerwartet ein Pass hinzu, der es mit der White Rim aufnehmen kann.

Auf dem 4720 m hohen Abra Yanashalle Pass biegen wir nach rechts ab in den Pass Punta Huarapasca (4780 m). Schon nach einem Kilometer raubt es uns den Atem – wir biegen um die Ecke und haben einen ersten Blick auf die vergletscherten Berge unseres nördlichsten Ziel der Reise, der Cordillera Blanca. Die Streckenführung ist unfassbar, die Ausblicke auf die Berge unbeschreiblich. Wir kommen kaum voran. Immer wieder halten wir zum fotografieren.

K1600_Cordillera1

67 km Schotter, wir treffen keine Menschenseele. Die Ruhe ist unbeschreiblich. Um uns herum majestätische Berge. Wir sind einfach nur glücklich!

K1600_Cordillera2

In der Abfahrt vom Pass können wir noch ein Blick auf die Puya Raimondii, eine Riesenblume, die leider jetzt im Herbst nicht mehr blüht, die in Peru und Bolivien in einer Höhe zwischen 3500 und 4500 m beheimatet ist.

K1600_Riesenblumen

Puya Raimondii

Gegen 16:30 Uhr erreichen wir Caraz und finden schnell eine gute Lodge.

Morgen wir wollen wir Cordillera Blanca zweimal durchqueren.

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