Nepalhilfe Beilngries

Aktueller Spendeneingang:
12329 €

Spenden für Bolivien

Aktueller Spendeneingang: 3518 €

Die nächsten Veranstaltungen

Vortragspause bis Januar

Besucherzähler:
  • 88150Besucher gesamt:
  • 5Besucher heute:
  • 46Besucher gestern:
  • 0Besucher momentan online:
  • 29. Januar 2012gezählt ab:

25.04.2016 Argentinien

Samstag, 23.04.16

Wir haben die Nacht direkt an der Routa 14 verbracht. Es gibt ein großes Problem hier in Argentinien, das wir auch schon in Uruguay beobachten konnten. Neben der Straße ist alles durch Zäune abgesperrt. Es ist also wirklich ein Problem, abends einen halbwechgs ordentlich und sicheren Platz zum Übernachten zu finden.

Doch nicht allein die Zeltplatzsuche ist schwierig, auch andere Tierchen versuchen hartnäckig uns die abendlichen Stunden am Zelt zu vermiesen: „Gössen“, wie der Österreicher zu sagen pflegt – Staunzen, Mosquitos, Drecksviecher, Ver….. Peppi kann ein Lied davon singen, welchen Horror ich davor habe. So funktioniert auch die abendliche Dusche aus dem Wassersack nicht oder eben nur mit 10- 20 neuen Einsichen.

Die Fahrerei in Argentinien ist eintönig. Gerade Straßen, aber wenig Verkehr. Wir hatten eh nicht vor, hier viel Zeit zu verbringen. So geht es Km um Km weiter in Richtung Norden.

Zu guter Letzt wird es auch noch wärmer, und das ist noch positiv ausgedrückt – es wird heiß. Den Pullover unter dem Kombi haben wir schon lange ausgezogen und abends, kurz vor 18 Uhr, wir Übernachten wieder direkt neben der 14er, zeigt das Thermometer fast noch 30 Grad. Nach dem Aufbauen der Zelt läuft uns der Schweiß fast in Strömen runter. Da hilft nun doch nur die Dusche aus dem Wassersack, doch 5 Minuten später müsste ich eigentlich schon wieder Duschen.

In dieser Nacht verbringe ich die wärmste Nacht, die ich je in meinem Zelt verbracht habe und ich sehne mich jetzt schon nach der kühlen Luft der Anden. Drei Stunden lang schlaf ich nicht ein, der Schweiß kommt nicht zum stillstand, immer wieder gehe ich vor das Zelt, um ein wenig abzukühlen, doch Offenlassen geht auch nicht – die Gössen! Schließlich schlafe ich doch ein und die fehlenden drei Stunden sind überhaupt kein Problem, denn die Nacht hat hier ja schließlich fast 12 Stunden.

Was bleibt uns also von unserem ersten Besuch in Erinnerung: 1500 km Pistenschubben, gerade, langweilige Straßen, sehr wenig Verkehr, die längsten Zäune der Welt, Hitze und Gössen.

K1600_Irgendwo in Argentinien

Kommentieren

*