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13.05.2016 Im Dschungel

Mittwoch, 11.05.16 (24. Tag)

Noch am gestrigen Abend haben wir bei http://www.mashaquipeecotours.com/ unsere Dschungeltour gebucht. 160 Dollar pro Mann für zwei Tage mit einer Übernachtung.

Nachts werden wir wach, es regnet.

Auch beim sehr guten Frühstück in unserem Traumwellnesshotel hat sich nichts geändert, es schüttet. Um 8 Uhr sollten wir abgeholt werden und wir können die Tour um einen Tag verschieben.

K1600 Regen in Rurrenabaque

So vergeht der regenreiche Tag mit viel Schlaf und viel Email- und Homepagetätigkeit.

Donnerstag, 12.05.16 (25. Tag)

Heute sieht es mit dem Wetter besser aus. Der Fahrer von der Agentur steht wieder pünktlich um 08.00 Uhr vorm Hotel und bringt uns zum Büro. Dort wird uns unser Guide für die nächsten Tage vorgestellt: Ismael (Spitzname: Negro).

K1600 Ismael

Ismael, unser Dschungelquide ist natürlich immer bewaffnet

Und es lohnt sich wirklich, ihn, den absoluten Dschungelmenschen, genauer vorzustellen. Isamael hat drei Kinder von drei verschiedenen Frauen, ohne verheiratet zu sein. Seine ältere Tochter studiert in Freiburg, sein Sohn arbeitet in Frankfurt und seine jüngere Tochter ist erst drei Jahre alt. Er selbst ist 38. Er ist dort im Dschungel aufgewachsen, wo jetzt die Dschungellodge von Mashaquipe steht. Sein Motto lautetet: „Im Dschungel finderst du alles, was du zum Leben und zur Gesundheit brauchtst.“ Im Verlauf seiner Führungen erzählt er uns, dass es im Dschungel von der Rinde eines Baumes ein Krebsmittel gibt, mit dem er bei einem an Krebs erkrankten Freund in La Paz den Krebs nicht nur zum Stillstand sonder sogar geheilt hat. Natürlich sind solche Mittel bei uns nicht bekannt, dafür sorgt die Pharmaindustrie und deren Lobby schon, da kannst du aber Pfeilgift aus einer anderen Rinde drauf nehmen. Die Menschen, die im Dschungel leben, erkranken nicht an Krebs, nur in den Großstädten, berichtet Ismael weiter.

K1600 Hafen

Der Hafen von Rurrenabaque

Doch wieder einmal der Reihe nach: vom Büro der Argentur aus geht es zu Fuß zum „Hafen“ am Rio Beni, wir stechen mit einem 40-PS-Motor-Boot flußaufwärts in See (Fluß) und erreichen gegen 13 Uhr unsere Lodge, wo wir die Nacht verbringen werden (sehr sauber und in top Zustand).

Zuvor halten wir noch an einer kleinen Hütte am Fluß, in der außer einer älteren Frau anscheinend niemand lebt. Hier dürfen wir mit eigenen Händen Zuckerrohrsaft herstellen und diesen anschließend auch verköstigen.

K1600 Zuckerrohrpresse

An der Zuckerrohrpresse

Nachmittags geht’s dann wirklich in den Dschungel. Auf kleinsten Pfaden erreichen wir einen Felsen, den wir auch besteigen, an dem sich Papageien ihre Höhlen gegraben haben. Unterwegs passiert es aber schon, das erste Opfer von Montezumas Rache. Karl hat es erwischt.

K1600 Im Dschungel

 

So und nicht anders siehts im Dschungel aus

K1600 Papageien

Papageienpärchen im Anflug

Wir erreichen die Lodge erst wieder, als es schon Nacht ist und jetzt bin ich erneut am springenden Punkt: Gössen, Staunzen, Mosquitos, Drecksviecher, Ver….. sie haben mich fast gekillt. Eigentlich wollte ich den Pulli nicht ausziehen, aber es war einfach zu schwül und zu warm und das T-Shirt bot nun wirklich kein Hindernis. Nach einem sehr guten Abendessen, verziehen wir uns wiedereinmal früh ins Bett.

Freitag, 13.05.16 (26. Tag)

Karl verzichtet auf das Frühstück und schläft bis Mittag durch. Auch ich gebe klein bei, es kam, wie ich schon befürchtet habe, der Dschungel ist nun wirklich nicht mein Terrain, und so teile ich den anderen mit, dass ich die folgende dreistündige Wanderung nicht mitmachen werde und bei Karl hier in der Lodge bleiben werde. Ich gebe mich geschlagen, die Mosquitos waren wieder einmal stärker.

Mittags sind Joe, Hermann und Ismael zurück. Ismael hat ihnen viel Heilpflanzen gezeigt und ihnen viel über den Dschungel berichtet. Nach dem Mittagessen, auch Karl geht es inzwischen wieder besser, Ismael hat ihn hervorragend mit Dschungelmedizin versorgt, fahren wir  mit dem Boot zurück nach Rurrenabaque. Wir beziehen erneut unser Traumwellnesshotel direkt am Rio Beni, den wir nun schon viel besser kennen.

Zuletzt noch ein Video aus dem Dschungel

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