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08.05.2016 Muttertagsgrüße aus La Paz

Sonntag, 08.05.16 (20. Tag)

Gestern hatten wir einen Traummotorradtag! Als wir nach einer halben Stunde endlich aus Potosi raus gefunden hatten, ging es sofort los: strahlend blauer Himmel (natürlich war es den ganzen Tag ziemlich frisch), eine 1a-Straße, Kurve an Kurve, immer wieder Pässe über 4000 m und wieder eine fantastische Landschaft – wir waren in unserem Element, auch deswegen sind wir hier.

Als die ersten Lamas auftauchen, wußten wir, jetzt sind wir endültig in Bolivien angekommen, genau so haben wir es uns vorgestellt. Danach wurde das Fahren zwar wieder eintöniger, die Strecke verlief nun durch die Hochebenen des Altiplano und war kilometerlang schnurgerade, doch die Landschaft blieb abwechslungsreich: immer wieder andere Farben, die ersten Lagunen mit Flamingos erschienen neben der Straße und kurz vor La Paz sahen wir mit dem Huayna Potosi und dem Illimani, dem Wahrzeichen La Paz`s die ersten schneebedeckten Vulkane.

Dann erreichten wir gegen 17:30 Uhr die Stadtgrenze von El Alto und wir dachten wirklich, wir sind schon in La Paz. Wir wußten zwar, dass beide Millionenstädte direkt nebeneinander liegen, aber wo die Grenzen sind, war uns natürlich nicht gleich bekannt. Wir kämpften uns durch einen brutalen Feierabendverkehr, der mich stark an Kathmandu erinnerte. Hier gibt es kein rechts vor links, hier gibt es nur Gehupe und das Recht des Stärkeren.

Plötzlich passieren wir eine Mautstation und stehen an einer Bergkante. Und nun ging uns ein Licht auf, denn unter uns lag in einem Bergkessel, noch zur Hälfte im Licht der Abendsonne, La Paz. Einfach nur atemberaubenden, wie sich die Stadt in diesen Kessel gezwängt hat und an allen Seiten fast bis nach oben hinauf reicht.

Schnell waren wir unten und fanden schon beim dritten Versuch ein Hotel. Noch ein gutes Abendessen und schon waren wir im Bett nach fast 10 Stunden im Sattel.

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