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04.02.12 Es hilft nichts

Alle Bemühungen, eine Fähre von Trabzon nach Sochi zu finden, sind gescheitert. Nachdem dies selbst über die Verwandten meines Arbeitskollegen, die direkt in Trabzon wohnen, nicht gelungen ist, geben wir auf. Das einzige, was ausfindig gemacht wurde, war eine Schnellfähre, ein Tragflächenboot, welches aber keine Fahrzeuge aufnehmen kann. Bei allen Telefonaten hieß es immer nur, die Fähren fahren erst wieder ab Sommer und man kann noch nichts Genaues sagen. So verabschiedet sich nach dem Iran leider auch die Türkei aus unserer ursprünglichen Routenplanung.

Apropos Iran: Der Kontakt von Susanne Goertz stellte sich als Mitarbeiter der iranischen Botschaft in Berlin heraus. Er hätte uns bei einer erneuten Visabeantragung unterstützt, wobei er uns aber keine allzu großen Hoffnungen machte, denn es ist, wie er meinte, nie gut, wenn ein Antrag schon einmal abgelehnt wurde. Wir hätten es trotzdem versucht, wir hatten heute morgen per Mail sogar schon die Formulare von ihm bekommen. Dann hat aber heute Mittag der Mannschaftsrat, bestehend aus zwei Spielern, doch noch anders entschieden. Ausschlaggebend war der Artikel in der Wochenendausgabe des EK, in dem angekündigt wurde, dass Israel vielleicht schon im Frühjahr militärisch gegen den Iran vorgehen wird. Dies war uns dann doch zu viel und wir wollten einen Schlussstrich ziehen. Es hat halt nicht sollen sein, wer weiß, für was es letztlich gut ist!

Und schon machten wir uns daran, die neue Route (findet ihr hier auf der Startseite) auszuarbeiten. Diese führt nun über Wien in die Hohe Tatra der Slowakei, streift kurz Ungarn, durchquert Rumänien und Moldawien, führt am Schwarzen Meer entlang über Odessa durch die Ukraine, ein kurzes Stück durch Russland und über Kasachstan werden wir schließlich nach Usbekistan kommen, wo wir in Buchera Anschluss an unsere alte Route finden werden.

Insgesamt ist diese Route um fast 4000 km kürzer, sodass noch Abstecher auf die Halbinsel Krim und nach Taschkent, der Hauptstadt von Usbekistan drin sein müssten.

Natürlich ist diese Änderung für uns nicht leicht zu verdauen, aber es wird nicht der letzte Rückschlag, das letzte unvorhergesehene Ereignis auf der Reise gewesen sein. Wir bleiben trotzdem positiv gestimmt, denn unser Hauptziel, der Himalaja, steht nach wie vor fest im Reiseplan.

 

Hier noch ein letzter Blick auf die alten Route:

 

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