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Tibet – hier wird die Farbe ocker neu definiert

Ich habe in der Vergangenheit im TV einige Reiseberichte ueber China gesehen. In vielen war dann, als es nach Tibet gehen sollte, der folgende Satz Standart: „Leider mussen wir hier unterbrechen und den Bericht in ….., denn uns wurde die Einreise nach Tibet verweigert.“

Wir haben es geschafft! Leicht wars auch fuer uns nicht und die Reise wird uns sicher die letzten Koerner kosten, aber wir waren beide gut vorbereitet und blieben bisher Gott sei Dank von groesseren Krankheiten (abgesehen von leichtem Durchfall und hier in Tibet von Schluckbeschwerden, das einzige, wogegen ich kein Schuesslersalz dabei habe, denn ich hatte in der Vergangenheit schon ewig keine Halsschmerzen mehr – aber wir waren uns auch hier einig und hatten immer beide gleichzeitig Beschwerden) verschont.

Dennoch muessen wir uns und auch unsere Reisegefaehrten eingestehen, dass wir uns die Kulisse ein wenig anders vorgestellt hatten. Naiv wie wir waren, glaubten wir, von einem 8000er zum Naechsten zu fahren. Doch so war es bisher nicht. Der Hauptkamm des Himalaya liegt doch einiges weiter suedlich und bildet die Grenze zu Pakistan und Nepal. So sahen wir die Riesen meist nur am Horizont. So war unsere Route meist umringt von Bergen zwischen 5000 und 6000 m. Dafuer hat Tibet die Farbe ocker ganz neu definiert. Es ist unvorstellbar, welche Farben und Farbtoene hier zusammenspielen und in welches Licht sie dieses karge Land immer wieder setzen.

Die Bevoelkerung gerade hier in Westtibet lebt unvorstellbar arm unter widrigsten Wetter- und Klimaverhaeltnissen. Die Chinesen, die Tibet seit 1951 besetzt halten, was voelkerrechtlich sehr umstritten ist, haben hier alles im Griff. Wenn irgendwo Eintritt fuer Besichtigungen bezahlt werden muss, kommt dies immer den Chinesen zu gute. Im Moment leben noch ca. 2,3 Millionen Tibeter in Tibet, um die einen wirklich Angst werden muss, wenn man die Umstaende hier erst einmal kennen gelernt hat.

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