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08.10.2015 – Alles nicht so einfach – wieder einmal!

Inzwischen haben wir fast täglich Emailverkehr untereinander. Jeder hat verschiedene Quellen, die er anzapfen kann. Bei mir ist es eine Tante, die Verwandtschaft in Sao Paulo hat. Auf die Frage, ob sie etwas über den Zustand der B319 durch den Amazonasdschungel wissen, bekomme ich schnell eine allgemeine Antwort: „Vergesst das, zu gefährlich.“

Auch Hermann und Joe kommen nicht recht weiter, die Reisebericht sind alle schon ein paar Jahre alt und somit einfach nicht aktuell genug, um etwas wirklich aussagekräftiges über den momentanen Zustand der Straße zu bekommen. Aber immer wieder lesen wir, vor Ende der Regenzeit im Juni ist nur davor abzuraten. Schließlich erhält Hermann vom Herausgeber einer Motorradzeitschrift in Brasilien eine Mail. Sie sind die Straße erst heuer gefahren: hier gehts zum Bericht. Leichte Motorräder, fast kein Gepäck und viel, viel Schlamm – das sieht nicht gut aus.

Der Sohn von Hermann hat einen Bekannten, der schon öfter mit dem Bike in Südamerika war. Er rät uns dringend von einer Einreise in Brasilien ab, da die Zollbehörden dort absolut schamlos abkassieren. Eine Wartezeit von 14 Tagen und eine größere Schmiergeldsumme sind keine Seltenheit. Er empfiehlt uns die Einreise über Uruguay, dort würden die Zollformalitäten in einem vernünftigen Rahmen ablaufen.

Die ersten Angebote für See- und Luftfracht trudeln ein und es zeigt sich schnell: ein Hin- und Rücktransport der Motorräder für etwa 2000 Euro, diese Summe haben wir zu Beginn mal grob veranschlagt, dürfte Utopie bleiben. Es wird mit Sicherheit teurer.

Immer öfter lesen wir auch in den verschiedenen Foren, dass viele zur Luftfracht raten, da die Zollkosten in den Ankunftsländern für Schiffsfracht wesentlich höher sind als für Luftfracht. So ist letztlich der preisliche Unterschied gar nicht mehr so groß.

Wir brauchen in Kürze einen Entschluss, wo wollen wir starten, wo soll die Reise zu Ende gehen.

Ich unterbreite den Vorschlag, Start in Montevideo/Uruguay und Ende in Santiago de Chile.

Hermann antwortet, dass der Herausgeber der brasilianischen Motorradzeitung noch einen Bekannten, der direkt in Porto Velho lebt, über den Schiffsverkehr auf dem Amazonas fragen möchte. Dessen Antwort möchten wir noch abwarten, dann sollte es eine Entscheidung geben.

 

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