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18.06.2016 Lagunenroute im Altiplano

Dienstag, 14.06. – Freitag, 17.06.16 (58. – 61. Tag)

Wir werden um 8 Uhr am Hostel zur Jeeptour über die Lagunenroute und den Salar de Uyuni abgeholt. Bis wir uns zweimal umsehen, sind wir wieder auf 4200 m Höhe und zum dritten Mal in Bolivien. Hier oben an der Grenze, die einfachste, die wir bisher gesehen haben, nur ein kleines Häuschen, ist es wieder einmal eisig kalt und es weht ein furchtbarer Wind.

K1600_Blanca

Laguna Blanca (weiß)

Wir verkriechen uns in einen kleinen Schuppen und bekommen Frühstück. Die Verpflegung ist auf der ganzen Tour ausgezeichnet, genauso wie das Wetter (keine Wolke die vier Tage), das Fahrzeug, ein Toyota Landcruiser (es ist wirklich unglaublich, was diese Dinger alles einstecken können und wie man mit ihnen in diesem brutalen Gelände fahren kann) und die gesamte Reisegruppe. Sie besteht aus dem Guide Ephrahim, ein Bolivianer, einer Brasilianerin, einer Argentinierin, einem Spanier und uns beiden Deutschen. Ich war noch nie mit so hilfsbereiten, höflichen und rücksichtsvollen Menschen unterwegs, wirklich ein Glücksfall.

K1600_Reisegruppe

Die Reisegruppe von links: Spanien, Argentinien, Brasilien, Bolivien und 2x Deutschland

Übernachtet wird immer auf Höhen zwischen 3600 und 4200 m in einfachen, natürlich nicht beheizten Hostels. Zum Glück habe ich meinen Schlafsack dabei, sodass es mich wenigstens nachts nicht friert, obwohl das Thermometer draußen bis auf -10 Grad sinkt.

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Im Salzhotel ist sogar der Boden aus Salz

Nachdem wir los gefahren sind, erreichen wir schon nach kurzem die Grenze zum Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa, dem Nationalpark, in dem die ganzen Lagunen liegen. Er wird jährlich von ca. 60.000 Touristen besucht, alle sind mit den Jeeps unterwegs. Dies geht auf Kosten der Fauna (fast jeder Jeep sucht sich seine eigene Fahrspur) und der Tierwelt, die schon erheblich geschädigt sind. Es wäre dringend erforderlich, hier für Ordnung und eine vernüftige Straße zu sorgen, die dann alle benutzen müssen, aber Ephrahim meint dazu nur, dass Bolivien kein Geld für eine solche Straße hat.

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Laguna Verde (grün)

Unsere Tour verläuft am ersten Tag über die Laguna Blanca, die Laguna Verde, den Salar de Chalviri, das Geothermalgebiet Sol de Manana (4850 m) bis zur Laguna de Colorada.

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Karl scheute sich nicht, am Salar de Chalviri in die Therme zu gehen – kein Wunder

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2x Laguna Colorada (rot)

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Am zweiten Tag folgten dann die Lagunen Honda, Chiar kota, Hedionda und Canapa. Übernachtet haben wir in einem Salzhotel (hier ist wirklich alles aus Salzstein gebaut) in San Juan.

 

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Geothermalgebiet Sol de Manana

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2x Laguna Canapa

K1600_Canapa

Über den Höhepunkt der Tour, den Salar de Uyuni, gibts natürlich eine extra Seite.

 

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