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16.05.2016 Am Titticacasee

Sonntag, 15.05.16 (28. Tag)

Zu Tagesbeginn haben wir noch einmal 60 harte Kilometer in einem Flußtal vor uns, doch dann erreichen wir die Asphaltdecke der neuen Jungasstraße. Die Deathroad darf eh nur bergab befahren werden, so fällt uns die Entscheidung leicht. Macht aber nichts, wir wollen ja heute noch bis zum Titticacasee.

Und dann geht es auf sehr guter Straße über 50 km nur bergauf. Von den Tropen in einem Rutsch ins Eis auf 4700 m Höhe. Trotz der Magenprobleme stellt sich schnell Fahrspass pur ein.

K1600_die neue Yungas

Auch die neue Jungasstraße ist absolut fahrenswert

Doch der soll nur bis zur Stadtgrenze von La Paz halten. Schnell haben uns die Abgase und der mörderische Verkeht wieder ihrer Gewalt und das für ganze 2 Stunden. Beim Wegfahren in einer steilen Straße dann ein gehöriger Schrecken. Aus der Adventure von Karl steigen plötzlich ganze Rauchschwaden auf. Der erste Gang ist wesentlich länger als bei der Queen übersetzt und wir haben schon die Befürchtung, dass die Kupplung hinüber ist.

Wir warten fast eine halbe Stunde, bis sie halbwegs abgekühlt ist und Gott sei Dank geht es weiter. Es ist schon nach 16:30 Uhr, als wir den ersten Blick auf den See erhaschen und der hat es in sich.

Es ist bestes Wetter, die Sonne geht schon ins abendliche ockergelb über und der See ist dermaßen tiefblau, dass man es fast nicht glauben kann.

K1600_Erster Blick auf See

Der Titticacasee

Der Titticacasee liegt auf 3812 m Meereshöhe und ist das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde. Die Wasserqualität des Sees nahm in den letzten Jahren kontinurierlich ab und der Wasserstand sink ständig. Die Verschmutzung des Sees ist hauptsächlich auf Schadstoffe aus Abwässern der Großstadt Puno und Schwermetalle der nahegelegenen Minen zurückzuführen.

40 km vor Copacabana, nein, keine Sorge, wir haben uns nicht komplett verfahren und sind jetzt plötzlich in Rio, auch hier am See in Bolivien gibt es einen Ort mit dem gleichen Namen, müssen wir sogar noch für etwa 500 m auf eine Fähre und die hat es wirlich in sich.

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