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2008 Frankreich Alpe d`Huez und ein Schotterleckerbissen

Teilnehmer: Peter Schuster

Datum: 02.08. – 05.08.2008

Km: 2439

 

Ich hatte richtig Gefallen an den Westalpen gefunden und kam nun fast jedes Jahr für ein paar Tage hier her. Inzwischen hatte ich auch eine Anfahrtstrecke ausfindig gemacht, die es erlaubte, die Anreise an einem Tag zu bewältigen. 755 km Eichstätt – Oulx über Imst, Sankt Moritz, den Maloja-Pass, Mailand, Turin, mehr als 500 km davon  auf der Autobahn.

Diesmal stand der legendäre Tour de France Anstieg nach Alpe d`Huez auf meinem Routenplan.

Der legendäre Tour-Anstieg nach Alp d’Huez

 

Mit seinen 21 Kehren ist er neben dem Col du Galibier, dem Col du Tourmalet und dem Mont Ventoux einer der berühmtesten Anstiege der Tour . Mehr zufällig entdeckte ich bei meiner Ankunft oben in Alpe d`Huez die Abzweigung zum Col de Sarenne.

Bevor ich jedoch den Gipfel des  Col de Sarenne erreichte, sah ich plötzlich eine Abzweigung nach links extrem steil den Berg hoch gehen. Ein Blick auf die Karte brachte mich nicht weiter, es war nichts eingezeichnet. Ich folgte dem Weg mit den Augen nach oben und konnte kein Ende finden. Probieren geht über Studieren. Wer sich die Bilder ansieht, wird bestätigen – ich hatte einen Schotter-Leckerbissen entdeckt. Leider kam ich nicht bis ganz nach oben, denn wieder einmal war im Schnee Schluss, da hatte ich aber die 3000 m Marke schon hinter mir gelassen. Bei der Abfahrt hätte es mich fast erwischt. Am letzten und steilsten Stück kam die Queen ins Rutschen, es war einfach zu steil. Aber mit viel Glück konnte ich sie vor der letzten scharfen Kurve gerade noch abfangen. Schwitz!

Im nächsten Jahr wollten ich wieder hinauf, aber da war plötzlich eine Schranke da. Wer sich wirklich dafür interessiert: Auf Google Maps findest du den Weg zwischen Alpe d`Huez und dem Col de Sarenne kurz vor dem Sarenne als Abzweigung nach Norden. In der Nähe steht dann auf der Karte Col du Piefroid, Le Chateau Noir und La Sarenne. Einen Namen des Weges oder des Passes selbst konnte ich bisher nicht finden.

Danach führte mich die Fahrt über Besse zum Chalet Josserand  durch eine wunderschöne, menschenleere Landschaft und schließlich wieder hinunter zum Lac de Chambon.  Der Rückweg führte über den Col de la Croix de Fer, Col du Glandon, Col de la Madeleine und dann in der Abendsonne über die Galibier-Nordrampe zurück nach Oulx.

Der zweite Tag hieß die Himmelsrichtung Süden: Col de Izoard, Col de Vars, Col de la Bonette/Restfond, Col de Cayolle waren sicher auch kein schlechtes Programm.

 

Brummi

 

 

Hier findet ihr die gleichen Bilder in besserer Qualität

 

 

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