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Archiv für die Kategorie „Vorbereitung 2“

20.04.13 Nachricht aus Kirgistan

Tut das gut!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich ein Bild von meiner Queen aus Kirgistan.

 

Leider hat sie die Strapazen des ersten Teils der Reise nicht ganz schadlos überstanden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vorderen Sturzbügel kam es zu einem Ermüdungsbruck. Ein Schaden, den ich im Verlauf der Reise gar nicht bemerkt habe und der vermutlich erst zum Ende hin passiert ist.

Die Bilder hat mir freundlicherweise Patrik von www.muztoo.ch gesendet, der jetzt in Kirgistan vor Ort für den Fuhrpark dort verantwortlich ist. Er hat sich sofort bereit erklärt,  den Schaden zu beheben und den Sturzbügel zu schweißen. Des weiteren werden wir ihm zwei Ölfilter und einen Scheinwerfer für die BMW, der bei Peppi`s Sturz kaputt ging, runter schicken. Mit frischem Öl und notdürftig zusammen geflickt hoffen wir, die Bikes dann im September halbwegs fit und reisefertig vorzufinden.

Natürlich hatte ich den ganzen Winter über Kontakt zu Muztoo, vor allem mit Urs. So waren Peppi, meine Frau Rosi und ich im November in der Schweiz bei seinem Seidenstraßentreffen. Dies ist ein Treffen von Motorradfahrern, die schon einmal zusammen mit Urs in Kirgistan unterwegs waren, aber auch von Neulingen, die sich über die anstehenden Touren 2013 informieren wollten. Nachdem mich Urs im Vorfeld gebeten hatte, hielt auch ich einen 20-minütigen Kurzvortrag über unsere Reise.

Mit den Bikes scheint also, dank Patrik, alles in Ordnung zu sein und nachdem auch Hongquan Dong von www.tibetreisen.com grünes Licht für die Tibetreise gegeben hat (die Chinesen scheinen, die Einreisevorschriften für das von ihnen besetzte Land doch ein wenig gelockert zu haben), bin ich guter Dinge für einen Neustart im September.

29.04.13 Peppi kann die Reise nicht fortsetzen

Was schon seit längerem zu befürchten war, ist nun leider eingetreten:

Peppi kann die Reise im Herbst wegen akuter gesundheitlicher Probleme nicht fortsetzen.

Dies hat nichts mit dem im letzten Jahr auf der Reise angebrochenen Fuß zu tun, der ist inzwischen gut verheilt. Im Winter hat Peppi dann ganz andere Probleme bekommen, die sich bis heute nicht gebessert haben und deren Ausheilung bis zur Fortsetzung der Reise in den Sternen steht. Peppi hat mir am vergangenen Samstag schweren Herzens endgültig absagen müssen.

 

Mit dieser Entwicklung musste schon den ganzen Winter über gerechnet werden. Deshalb habe ich mich frühzeitig nach einem Ersatzmann umgesehen, der bei Peppi`s Absage einspringen würde.

Es steht nun fest, dass mein alter Judokumpel Josef (Joe) Meyer, mit dem zusammen ich über 10 Jahre bei der DJK Eichstätt auf der Matte stand, die Reise mit mir fortsetzen wird. Wir werden Mitte September nach Osch in Kirgistan fliegen. Joe wird dort die BMW von Peppi übernehmen und hoffentlich gut nach Hause zurück bringen. Nach einer Woche Aufenthalt in Kirgistan, haben wir vor, die Reise, wie schon für letztes Jahr geplant, durch China, Tibet und Nepal fortzusetzen und in Kathmandu zu beenden.

 

Aber wir haben noch weiter Zuwachs bekommen. Karl Seitz, der uns schon im letzten Jahr zu Beginn der Reise begleitet hat und nach der Schwarzmeerumrundung wieder nach Deutschland zurück gekehrt war, wird sich uns anschließen. Er wird alleine über Russland und Kasachstan nach Osch fahren und dort, sollte alles klappt, mit uns zusammen treffen. Für den Rest der Reise wären somit zu dritt.

06.06.13 Reisedaten stehen fest

Im letzten Artikel wurde noch freudig vermeldet, dass sich uns Karl Seitz anschließen wird. Leider ist ihm geschäftlich etwas dazwischen gekommen und so wird daraus nicht.

Doch es gibt auch positive Nachrichten:

Der Flug und die Hotels in Osch und Kathmandu wurden heute gebucht. Wir werden am Samstag, 14. September von München nach Osch fliegen und dann dort zwei Nächte im Hotel bleiben. Dies müsste reichen, um die beiden Babys reisefertig zu machen. Danach haben wir eine knappe Woche für Zeit, um Kirgistan ein wenig zu erkunden, denn am 23. Oktober wollen wir in China einreisen. Der Routenplan durch China und Tibet ist identisch mit dem vom letzten Jahr. Am 21. Oktober wollen wir China verlassen und der Rückflug von Kathmandu nach München ist für Freitag, 25. Oktober vorgesehen.

Der Timer in der Sidebar wurde neu eingestellt und schön langsam stellt sich das Gefühl ein, jetzt müsste es eigentlich klappen und in knapp drei Monaten geht es wieder los!!!!!!!!

 

17.07.13 Abflug erneut verschoben

Zum wiederholten Mal hat sich einer der Leitsätze unserer Reise bestätigt:

„Das einzige, was wirklich sicher ist: sicher ist überhaupt nichts.“

Wir haben unseren Abflugtag und somit auch die Reise selbst um knapp 14 Tage nach hinten verschoben. Abflug ist nun erst am 02. Oktober und bereits am 04. November (ist das sicher?) werden wir wieder zurück sein. Damit findet der letzte Teil der Reise nicht nur später statt, er ist auch um fast 1 Woche kürzer. Leider ist die Durchquerung der Wüste Taklamakan aus der Reiseroute gestrichen worden.

Wie kam es zu der Verschiebung:

Zufällig haben wir erfahren, dass am 10. Oktober vier Norweger an der krigisisch/chinesischen Grenze mit Ziel Nepal starten, also fast die gleiche Route fahren wollen, die auch wir geplant haben. Nach vielen Mails stand zwei Wochen später fest, wir können uns dieser Gruppe anschließen. Der in China zwingend erforderliche Führer braucht uns nun nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug begleiten, er kann bei den Norwegern mitfahren. Dies bringt uns ein nicht unerhebliche Kostenersparnis. Dafür müssen wir jedoch, wie schon erwähnt, auf die Taklamakan verzichten.

Falls wir  in Kirgistan wieder in die gleiche Situation wie im letzten Jahr kommen sollten, als die Chinesen Tibet kurzfristig für Individualreisende gesperrt hatten und wir nicht einreisen durften, halten wir uns diesmal den Rückweg auf dem Landweg offen (Die Queen wird nicht noch ein weiteres Jahr in Kirgistan verbringen – sie möchte endlich wieder heim). So haben wir neben dem Visa für China zusätzlich Visa für Usbekistan, Turkmenistan und den Iran beantragt.  Erfreulicherweise scheint es heuer mit der Visaerteilung Iran keine Probleme zu geben, sodass auch diese „Notlösung“ nicht reizlos sein wird.

Wir hoffen, somit besser gerüstet zu sein, als im Vorjahr.

Der Flug ist umgebucht – die Visa sind beantragt – waren wieder einmal drei abwechslungsreiche Wochen.

28.08.13 Der Neue stellt sich vor

Nachdem Peppi im April die Fortsetzung der Reise absagen musste, stellt sich sein „Ersatzmann“  jetzt etwas näher vor.

Die Älteren unter euch werden ihn sicher noch von den Bayernligazeiten der Judokas der DJK Eichstätt her kennen.

 

Name: Josef Meyer

Baujahr: 1963

Spitzname: Joe

Lebenspartner, 3 gemeinsame Kinder

Als Kind ware ich nie in anderen Ländern. Mit 18 habe ich mir zuerst eine Yamah 650 XJ gekauft. Mit dieser sind mein Schulfreund und ich dann für 14 Tage durch das damalige Jugoslawien gefahren. Später habe ich mir eine Honda 750 C (Chopper) zugelegt. Mit diesem Motorrad war das Reisen sehr viel angenehmer da sie ein hohes Windschild hatte und durch den V-Vierzielinder eigentlich auch keine Vibrationen.

Brummi kenne ich schon viele Jahre und wir haben viele Wettkämpfe im Judo bestritten. Auch mit dem Motorrad haben wir einige kleinere Touren (2-3 Tage) absolviert. Hauptsächlich in die Alpen aber auch eine Tour nach Assen zum Motorradrennen. Die letzten 20 Jahre hatte ich kein Motorrad da ich beruflich viel in anderen Ländern unterwegs war.

Angefangen hat es mit 2 Jahren Neu-England in den USA. Dort habe ich mir eine Harley Davidson Softteil gekauft und bin zum Schluss des Projektes von Neu-Enland nach Miami gefahren von wo ich sie nach Neuseeland verschiffen wollte. Einige Tage vor der Abfahrt wurde sie mir vor einem Hotel in Miami geklaut. Danach sind wir für 18 Monate nach Neuseeland gegangen. Im Nachhinein war ich ganz froh das ich die Harley nicht in Neuseeland dabei hatte, da das Wetter sehr unberechenbar ist und die Seitenstrassen oft nur aus Schotter bestanden. Meine Lebenspartnerin hat ihren Job in Deutschland gekündigt und war ab Neuseeland in allen Ländern mit dabei. Als ich ein Jobangebot für Brasilien bekommen habe sind wir für 22 Monate nach Sao Paulo gezogen. Am Ende des Projektes bekamen wir Nachwuchs und sind für gute 2 Jahre nach Deutschland zurückgekehrt. Als sich nochmals die Möglichkeit bot weitere 2 Jahre in Brasilien (Porto Alegre) zu verbringen, haben wir nicht lange überlegt und sind mit unseren (zwischenzeitlich ) 2 Kindern umgezogen. Beim Rückzug nach Deutschland haben wir noch einen kleinen Abstecher für 4 Monate nach Neuseeland gemacht. Während der Zeit in Neuseeland bin ich zu einem Vorstellungsgespräch in die Schweiz geflogen und dann auch gleich in die Schweiz gezogen. In der Schweiz haben wir unser drittes Kind bekommen, was uns aber nicht davon abgehalten hat, nach Thailand zu ziehen wo wir wunderbare 2,5 Jahre verbrachten. Dort habe ich mir eine kleines 125er Motorrad zugelegt um besser durch den Verkehr in Bangkok zu kommen. Manchmal sind wir auch zu viert darauf gefahren. Seit 2009 sind wir wieder fest zurück in Deutschland. Nur ich war nochmals für 2 Jahre in Saudi Arabien, allerdings nicht die ganze Zeit sondern 2 Wochen on, 1Woche off.

Erst im April 2013 habe ich mir wieder ein Motorrad in Deutschland gekauft. Da ich eine relativ niedrige Sitzhöhe benötige kommen bei den Enduro Motorrädern nicht viele in Frage. Mit einer BMW F700 GS die tiefer gelegt ist komme ich gut zurecht. Im Juni habe ich mir dann als Gegenstück noch eine Yamaha 1300 Royal Star von 1998 gekauft die noch sehr gut erhalten ist.

Sonstige Interessen:

Falls noch Zeit bleibt dann Wandern und Reisen.

 

 

01.09.13 Sicher ist sicher – falls es überhaupt möglich ist.

Zwei von einander unabhängige Ereignisse zwangen uns im letzten Jahr, die Reise in Osch in Kirgistan abzubrechen. Peppi hatte den Unfall mit der Verletzung am Fuss, was aber nicht zwangsläufig zum Abbruch geführt hätte, denn Peppi hätte auf die Zähne gebissen und wäre weiter gefahren. Dies war aber nicht mehr möglich, da die Chinesen wegen Unruhen Tibet von einem Tag auf den anderen für Individualreisende gesperrt hatten. Somit kamen wir nicht mehr weiter. In unserem Pass befand sich nur noch das China-Visum, ein anderes Anschlussvisa besaßen wir nicht. Dadurch war uns auch der Rückweg versperrt, bzw. er wäre mit einem enormen Zeitaufwand für die Besorgung der Visa vor Ort verbunden gewesen.

Sollten sich die Chinesen kurzfristig auch in diesem Jahr „a Spässle“ (würde der Franke sagen) einfallen lassen, wollen wir besser gerüstet sein. Joe und ich haben die Kosten nicht gescheut und uns Visa für Usbekistan, Turkmenistan und den Iran besorgt. Ja richtig, auch für den Iran, für den wir letztes Jahr kein Visum bekamen.

So scheinen wir also besser gerüstet zu sein und irgendwie werden wir die BMW und die Queen schon heim bringen, wenns sein muss über den Landweg durch den Iran. Ein weiterer Sommer ohne Bike wäre wirklich nur schwer auszuhalten.

Das begehrte Visum für den Iran – heuer gab es mit der Erteilung keine Probleme.

10.09.13 Diesmal kein Live-Ticker

Letztes Jahr haben wir über den ersten Teil der Reise sehr ausführlich berichtet. Peppi hat sich dafür viel Arbeit und Mühe gemacht – ganz großes und dickes Lob noch einmal.

Leider wird dies beim nun unmittelbar bevorstehenden zweiten Teil der Reise nicht mehr möglich sein. Wir werden kein IPad oder Laptop mitnehmen, da wir im Himalaya, wo wir den größten Teil der Reise verbringen werden, eh keine Verbindung haben werden.

Sollten wir in einem Hotel (z. B.Lhasa) dann doch mal Internet haben, werde ich versuchen die Homepage wenigsten ein bisschen auf dem Laufenden zu halten.

20.09.13 Neuer Hauptsponsor

Knapp zwei Wochen sind es noch bis zum Abflug und wenn ich nicht aufpasse, kommt jetzt wirklich noch Hektik auf. Wieder einmal gibt es Stress mit den Chinesen und mit der neuen Reisegruppe, was bei der Größe von 11 Personen (darunter ein 1 1/2-jähriges kleines Kind, das die Eltern 14 Tage mit auf eine Höhe von über 4000 m nehmen wollen??) eigentlich zu erwarten war. Einer springt ab, der Preis muss neu berechnet werden, was bei einer Reisegruppe, die sich inzwischen größtenteils unterwegs irgendwo in Asien befindet, nicht so einfach ist.

Doch wie so oft gibt es immer wieder, meist unvermutet, einen Mutmacher, einen Stimmungsaufheller.

Und der kam gestern in Form von AfricanQueens.

Seit 2002 bin ich stolzer einer Honda Africa Twin. Vielleicht merkt der eine oder andere schon was: Africa Twin – AfricanQueens! Ja, kein Zufall. Die Fa. mit Sitz in Geisenhausen direkt neben der Autobahnraststätte Holledau ist wie ich ein uneingeschränkter Fan der japanischen Edelenduro, wahrscheinlich der zuverlässigsten Reiseenduro der Welt. Honda stellte 2000 den Bau der Twin ein, konnte aber mit den Nachfolgern, wie etwa der Varadero, nie mehr den Kundenstamm der zahlreich Twin-Fahrer erreichen. AfricaQueens vertreibt nicht nur Endurozubehör für alle gängigen Reiseenduros, besitzt ein uneingeschränktes Fachwissen über die Twin und  hat sich zudem das äußerst ehrgeizige Ziel gesetzt, die alte Dame unter dem begeisternden Namen Africa Twin Legend wieder auferstehen zu lassen.

Mich persönlich freut es ungemein und macht mich auch ein klein wenig stolz, dass meine „Queen“ und unsere Reise die Beachtung und das Interesse  der Geisenhausener gefunden haben.

 

26.09.13 Sanne und Thomas

Eigentlich waren wir mit unserer Reise ja ein Jahr früher dran als Susanne und Thomas. Umso verwunderlicher ist es nun, dass ich mir von ihnen Tipps über den Himalaja holen muss.

Nach unserer überraschenden Rückkehr im Juni 2012 war es noch anders herum. Wir konnten ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, doch nun, im September 2013 haben sie soeben die gleiche Route hinter sich, die wir in 14 Tagen in Angriff nehmen werden. Seit ihrem Aufbruch im Frühjahr hat sich viel bei den Beiden ereignet (unter anderem eine kleine Festnahme im Iran) und ich kann ihre sehr lebhaft geschriebene und mit famosen Bildern versehene Homepage nur allen wärmstens empfehlen.

Nicht zuletzt dank ihrer Schilderungen können wir uns nun ein lebhaftes Bild davon machen, was uns im Himalaja so alles an touristischen Höhepunkten erwarten wird: es gibt unter anderem Höhenkrankheit, Hunger, Kälte und und und – klingt doch wahrlich nach 5*-Urlaub, oder?

Aber das, was für mich am wichtigsten ist, taucht Gott sei Dank immer wieder auf ihren Seiten und Berichten auf: Hinweise und Beschreibungen auf die absolut faszinierende, oft atemberaubende Landschaft dieses mächtigsten Teils der Erde.

Wenn es diesmal wirklich klappen sollte, dann geht für mich als passioniertem Alpfenstrassenfahrer ein  absoluter Lebenstraum in Erfüllung – Motorradfahren im höchsten Gebirge der Erde.

Es gab viele Unwegbarkeiten bis hierher, aber nun sechs Tage vor dem Abflug, scheint es wirklich Wahrheit zu werden. Die Vorfreude und die Erwartung ist riesig – aber auch der Respekt vor der Höhe. Im letzten Jahr waren wir schon drei Tage auf über 4000 m und hatten eigentlich keine Probleme. Wird schon wieder schief gehen.

Sanne und Thomas, herzlichen Dank für eure schnelle und ausführliche Hilfe und weiterhin eine gute Fahrt!

Haut rein!

 

 

27.09.13 Reisen mit dem eigenen Fahrzeug nach China und Tibet – nichts leichter als das

Im letzten Jahr verlief die Planung der Reise durch China und Tibet in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Reisebüro relativ entspannt und geordnet. Letztlich wurde der gute Gesamteindruck aber völlig über den Haufen geworfen, als wir dann nicht nach Tibet einreisen durften und ziemlich ratlos in Kirgistan uns selbst überlassen waren.

Trotzdem haben wir uns erneut für die gleiche Agentur entschieden, da sie einfach vom Preis her am günstigsten liegt. Zusätzlich kommt uns heuer finanziell entgegen, dass wir uns einer Gruppe anschließen können, wodurch der Gesamtpreis für den Einzelnen natürlich sinkt.

Zu Beginn bestand die Gruppe aus 4 Autos und 3 Motorräder. Wenn mir die insgesamt zweijährige Vorbereitung auf Reise eins gelehrt hat, dann dies: Du kannst dich nicht auf die Zusagen der Leute verlassen. Wenn es richtig ernst wird, springen fast alle wieder ab.

Viele haben anscheinend irgendwo den Traum einer solchen Reise, aber den Mut der Durchführung haben nur ganz wenige.

So schrumpft auch diese Gruppe auf 3 Autos und unsere beiden Motorräder zusammen.

Insgesamt verlief das ganze heuer ziemlich planlos. Fast jeden Tag hagelte es neue Mails mit geänderten Angeboten, plötzlich sollte eine Zollkaution beglichen werden, die Teilnehmer, die sich fast alle schon auf der Reise befinden, sollten sich untereinander über den Preis einigen und und und  – ziemlich nervig und chaotisch.

Den Reisepreis und den Streckenverlauf kann der interessierte Leser dem Angebot am Artikelende entnehmen. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass sich in einem der Pkw auch ein 1 1/2-jähriger Junge befindet. Wie schon in einem vorherigen Artikel erwähnt, werden wir uns fast 14 Tage ständig auf einer Höhe von über 4000 m aufhalten – einen weiteren Kommentar erspare ich mit.

(Zum Vergrößern einfach zweimal anklicken)