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Archiv für die Kategorie „Russland“

Wolgograd 2

Kollegen unter sich

Kollegen

Herr Brandl, bitte, eine Aufgabe: Wiederherstellung einer ehemaligen öffentlichen Kneippanlage

Kneipanlage

Wolgograd die letzte

Panzer

Das ist meine Vorstellung einer Auslieferung eines Panzers. Man könnten damit viel Leid ersparen. Vielleicht noch den Rest von Kriegsspielzeug leicht bis stark verbiegen, dann hätten Kinder in so manchen Ländern auch die Möglichkeit, alt zu werden.

Anm.: Peppi

Richtung Astrachan

So mancher Staatsmann, ist denn mal auf Besuch, irgendwo, bekommt zum Abschluss hin und wieder ein Feuerwerk.
Für uns hat der Wolgograder ein ganzes Haus abgefackelt.
In der Nacht ist in der Nachbarschaft des Hotels ein Haus abgebrannt. Schon ziemlich nahe. Heute morgen hat’s im Zimmer immer noch leicht verkohlt gerochen. Vielleicht hätten wir das Fenster schliessen sollen – aber Urlaub ist Urlaub, alles inklusive.

Da wir eh schon weit ausserhalb des Zentrums im Süden gastiert hatten, meinten wir, schnell aus Wolgograd raus zu sein. Aber 40 km, Ampel an Ampel, das zieht sich.
Der Wolga entlang setzen wir unsere heutige Reise, die 450 km lang sein wird, fort.
Schon ein Grossteil in der Ukraine und die endlos langen Strassen nach Wolgograd waren steppenähnlich. Aber jetzt stecken wir mitten in einer Steppe. Links und rechts nur Sand mit spärlichem Grünbewuchs, ab und zu eine Andeutung eines Buschwerkes.
Über dem Fluss aber sehen wir dichten Baumbestand.
Unterbrochen werden die Sanddünen durch Mini-Canyons, die das Schneewasser abtransportieren.

Canyon

Auf dem Weg nach Astrachan

Und was wir bis jetzt nach gar nicht gesehen haben, sind ausgewiesene Rastplätze. Jetzt kommen da auf fünf Kilometer gleich drei Stück. Müss ma natürlich drauf halten, der Wolga näherkommen.
Schön ruhig fliesst der Strom unter uns dahin und man hört im Kopf eine ruhige russische Weise und…

Rastplatz

… hat Igor nichts zu tun und ihm ist langweilig, setzt er sich mit einem Eimer Wasser hin und baut Sandburgen gleich neben der Strasse. Zugegeben, war ein grosser Eimer.

Sandburg

…total zugeknallt. Von Abfallbeseitigung hält der Russe rein gar nichts. Rund um den kleinen Hügel liegen Plastikflaschen, Coca Cola Dosen, Bierflaschen, Verpackungsschachteln einer weltbekannten Fastfoodkette, (keine Namensnennung, kein Sponsor), und unsäglich viel anderer Müll. Zum Teil wird versucht, das Zeug zu verbrennen, mit mehr oder weniger Erfolg

Müllentsorgung

Lada

Der Volkswagen der Sputniks.
Obwohl der russische Mitbürger mittlerweile schon die europäischen oder asiatischen Importprodukte dem heimischen Billigwagen bevorzugt, sieht man sie doch noch haeufig.
Nicht immer stehen sie so friedlich im Vorgarten, so wie auf dem Bild.

Volkswagen der Sputniks

Astrachan

So gegen halb Acht kommen wir an unserem letzten Zeltplatz in Europa an. Zwischen Astrachan und der kasachischen Grenze. Mitten im Wolgadelta. Und oh Wunder, keine Stechfliegen, die uns an den letzten zwei Zeltplätzen so zugesetzt haben.
Tagsüber weiden Schafe und Kühe das dünne, trockene Gras und in der Nacht schlafen wir auf dem Boden.
Zu Astrachan kurz noch. Irgendwie ist diese Grossstadt das Tor zu Asien und Europa. 400 km haben wir keine grössere Ansiedlung mehr gesehen und dann steht dieses ‚Venedig der Wolga‘ mitten im Weg. Mehr als dreissig Brücken verbinden die elf Inseln. Die gut halbe Millionen Einwohner leben hauptsächlich vom Fischfang und dessen Verarbeitung. Ein immer grösser werdender Anteil an der Wirtschaft hat der Tourismus, der stetig zunimmt. Leider haben wir keine Zeit, uns dieser schönen Stadt länger zu widmen.
Dunkel wird’s.

Letzter Zeltplatz in Europa

Russische Polzei

Wir haben hier in Russland noch keine Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Die letzten Kilometer muss das auch nicht mehr sein.
Aber alle, die wir getroffen haben, meinten, es ist schon besser, den Kameraden aus dem Weg zu gehen.
Unsere jungen Freunde von vorgestern hatten einen schönen Spruch, wie sich die Ordnungshüter hier verhalten: No Money, no honey.
Sie verstecken sich auch überall, wie man sieht.

Russische Polizei