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Archiv für die Kategorie „Uruguay“

25.04.16 Weltkulturerbe Colonia del Sacramento

Hermann hat uns in Montevideo auf die Idee gebracht: “ Wir müssen uns unbedingt das Weltkulturerbe Colonia ansehen. Liegt nur 200 km westlich von Montevideo, ist fast kein Umweg.“

Nachdem ich mich bei der Routenplanung überhaupt nicht mit Uruguay beschäftigt habe und wir zu Beginn der Reise nur möglichst schnell zu den Iguazu-Wasserfällen wollen, wir aber durch die superschnelle Zollabwicklung einen Tag vor unserem Routenplan liegen, willigen wir schnell ein.

So starten wir bei bestem Wetter gegen 10 Uhr aus Montevideo, finden schnell die Ausfallstraße aus der Hauptstadt Uruguays, die eigentlich einen sehr ruhigen und gemütlichen Eindruck auf uns gemacht hat und machen uns auf den Weg nach Westen.

Colonia del Sacramento ist liegt an der Mündung des Rio de la Platas. Am gegenüberliegenden Delta der Mündung liegt Buenos Aires und die ungeheueren Sandmengen, die der Fluß hier ins Meer spült, verwandeln das Meer in eine braune Brühe. Colonia ist die älteste Stadt Uruguays und die bezaubernde Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Wir erreichen unser Ziel gegen 13 Uhr, bummeln durch die Altstadt und trinken Cafe. Gegen 16 Uhr brechen wir wieder auf. Der große Nachteil hier in Südamerika ist die sehr begrenzte Tageslänge. Die Dämmerung setzt erst kurz vor sieben Uhr ein und abends wird es nach Sonnenuntergang gegen 18:20 so schnell dunkel, dass wir mit dem schauen, beziehungsweise Zeltaufbauen fast nicht mitkommen.

Unser erstes Lager schlagen wir bei einer netten uruguayischen Bauernfamilie auf deren Hazienda auf. Leider ist es schwierig, einen halbwegs trockenen Platz zu finden.

Schon Sandra hat uns ausführlich berichtet, dass sie in den letzten 14 Tagen hier in Südamerika ein noch nie dagewesenenes Wetterphänomen erlebt haben. Es hat praktisch ununterbrochen geregnet und eine Tornado, angeblich der erste überhaupt in Südamerika, hat eine komplette Kleinstadt zerstört, wobei es 5 Tote durch herumfliegende Autos gegeben haben soll.

Das ganze Land schein im Wasser zu ertrinken. Schließlich finden wir ein halbwegs trockenes Plätzchen und verbringen hier eine ruhige erste Nacht.

P. S. Der verehrte Leser möge mir den einen oder anderen Rechtschreibfehler, leider schon immer meine Schwäche, verzeihen. Aber ich habe hier einfach nicht die Zeit zum großen Korrekturlesen.

Colonia

25.04.2016 Sandra

Die unwahrscheinlich schnelle Abwicklung beim Zoll in Uruguay haben wir Eduardo, einem Mitarbeiter in einer Transportfirma hier in Montevideo, aber vor allem Sandra.

Sandra ist in Bayern geborgen und lebt nun seit sieben Jahren in Uruguay. Sie ist hier verheiratet, lebt ca. 200 km außerhalb von Montevideo auf dem Land und hat viele Tiere, mehrere Hunde und Katzen (kommt mir irgendwie bekannt vor). Joe hat im Vorfeld der Reise den Kontakt zu ihr hergestellt, er ist mehr zufällig im Internet auf sie gestoßen. Sie bietet Unterstellplätze für Fahrzeuge bei sich zuhause an und hilft zusammen mit Eduardo bei der Zollabwicklung.

Gerne kann sie von allen Reise- und Transportinteressierten kontaktiert werden:

Sandra Brand (ssbrand@yahoo.com)

Liebe Sandra und lieber Eduardo,

herzlichen Dank von uns Vieren für deine Hilfe und deine Unterstützung. Absolut super und uneingeschränkter Daumen nach oben!!!!

Sandra

20.04.2016 Weltrekord

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass da irgendjemand schon schneller und günstiger war!

Für sage und schreibe 1100 Euro pro Bike haben wir die Motorräder von Wien nach Montevideo in Uruguay gebracht. Jeder, der auch nur ein bißchen Ahnung von der Materie hat, weiß, dies ist ein absoluter Toppreis. Sicher sagt jetzt wieder einer der absolut Ahnungslosen: „Ist aber ganz schön teuer!“ Sprachs und fuhr zum Reifenhändler um sich Felgen für 1500 Euro zu kaufen.

Und nun der zweite, absolut nicht zu glaubende Hammer: nur 34 Stunden nach unserer Ankunft in Montevideohatten wir die Bikes aus dem Zoll und saßen im Sattel, um aus dem Hafen ins Hotel zu fahren. Der absolute Wahnsinn!!!

So können wir morgen früh, einen Tag eher als in unseren kühnsten Träumen, Montevideo verlassen und es kann los gehen. Unser erstes großes Ziel: die Iguazu-Wasserfälle in Brasilien.

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19.04.2016 IIegado

Pünktlich nach Flugplan haben wir heute morgen um 07:45 Uhr uruguayischen Boden betreten. Regen, aber immerhin 18 Grad, für bayerische Verhältnisse in diesem Jahr – fast Hochsommer.

Sandra, der wir in unserem Container ein paar Teile zu ihrer Badrenovierung aus Deutschland mitbringen, hat uns am Flughafen abgeholt und zum Hotel gefahren. Dort hat Joe schon auf uns gewartet und gemeinsam sind wir dann ins Zollministerium, um den ersten fälligen Behördengang zu erledigen.

In 30 Minuten waren alle Stempel einkassiert und weiter gings zum Hafen, wo bei der Transportfirma die nächsten Papiere ausgefüllt werden mussten, damit der unser Container eine Nummer bekommt und überhaupt freigegeben wird.

Eduardo, der Mann vor Ort, meint es sieht gut aus und wir haben sogar eine kleine Chance, dass wir die Bikes schon morgen bekommen.

Danach sind wir gegen 13 Uhr in den „Mercado del Porto“, wo Sandra dafür sorgt, dass wir die ersten südamerikaischen Steaks auf den Teller bekommen.

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