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Archiv für die Kategorie „Chile 3“

29.06.2016 Gute Reise, meine Süße

Zum Schluß ging wieder einmal alles ganz schnell:

Kurz nach 9 Uhr waren wir am Hafen von Valparaiso im Büro vom Handelspartner von Intime. Es wurden Kopien von unseren Papieren gemacht, dann gings noch schnell zum Notar (von denen gibts in Südamerika ungefähr 523 % mehr als bei uns in Europa; hier muss anscheinend alles beglaubigt werden frei nach dem Spruch: wer nichts wird, wird Wirt (hier: Notar)), wo die Vorlage unserer Pässe mit Fingerabdruck beglaubigt wurden.

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„Oh Gott, nein, nicht schon wieder in so einen blöden Container!“

Dann noch schnell, die letzten in Südamerika, 15 km zum Containerlager. Nach kurzer Zeit wurde uns in einer Halle ein stilles Plätzchen zugewiesen, unter ständigem Gemurre der Queen, sie wollte nicht schon wieder für 3 Wochen in einen Container, habe ich alles ordentlich verstaut, die Batterie wurde abgeklemmt und dann war Ruhe!

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„Wie? Und wie lange soll ich jetzt hier mit diesen beiden Angebern stehen?“

Gute Reise – wir sehen uns hoffentlich im August!

Für uns gings mit dem Bus zurück nach Santiago und morgen Mittag in den Flieger. Resümee and so on dann von daheim. Ich freue mich richtig auf alle meine Lieben!!!!

28.06.2016 Valparaiso – die letzten Tage

Valparaiso ist eine der bedeutensten Hafenstädte Chiles. Die Stadt gilt als die kulturelle Hauptstadt des Landes und ist wegen ihres Charkters weltberühmt. Der historische Stadtkern ist Weltkulturerbe.

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Doch für all das hatte ich bei meinem ersten Besuch 2006 keinen Blick und schon gar keine Zeit. Damals endete unsere Silberhochzeitsreise hier. Wir verließen nur schnell das Schiff und sofort gings mit dem Bus zum Flughafen nach Santiago.

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Diesmal ist allerdings mehr Zeit. Karl und ich sind gestern Mittag hier angekommen und somit bleiben uns fast zwei Tage, um hier einiges nachzuholen.

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Sobald du die Hauptstraßen verlässt, die unten auf Meereshöhe verlaufen und dich ein wenig nach oben in die kleinen Gassen begibst, die Stadt liegt an einem Berghang, der zum Meer hin abfällt, dann fühlst du dich inmitten dieser alten Gebäude schnell ins 20., wenn nicht sogar ins 19. Jahrhundert zurück versetzt.

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Wenn nur nicht alles voller Graffiti wäre, oder ist das vielleicht sogar manchmal schön?

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Dem haben wir uns noch zusätzlich angepasst, indem wir uns das Hotel Grand House ausgesucht haben. Es wird von zwei Schwestern betrieben, die dir nicht nur jeden Wunsch von der Seele ablesen, sondern die hier auch so manchen „Schatz“ hüten: Das Hotel ist voll von uralten Sachen wie Glässer, Porzellan und sonstigem Allerlei. „Pozellan ist hier in Chile sehr wertvoll,“ erklären sie uns, „denn aufgrund der vielen Erdbeben gibt es nicht viel!“ Das leuchtet uns ein und ich denke zwei Tage zurück an Santiago, als ich morgens um 9 Uhr noch im Bett lag und dachte, hat jetzt das Bett ein wenig gewackelt?

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Unser Zimmer im Hotel Grand House

 

26.06.2016 Ruhe und Pause in Santiago

Am Freitag sind wir die restlichen 460 kalten Kilometer, es hatte im Dunst des Pazifiks fast nie über 10 Grad, von La Serena hierher nach Santiago auf der Panamericana gefahren.

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Die letzten Kilometer auf der Panamericana

Etwas aufwärmen konnten wir uns in der letzten Stunde der Fahrt, als wir nur im Stau standen.

Quartier bezogen wir im noblen, warmen Hotel Bonaparte und nun lassen wir mal so richtig die Flügel hängen. Gestern dauerte es über eine Stunde, bis ich endlich einen Livestream zur Fußball-EM gefunden hatte, denn im Kabelfernsehen hier auf dem Zimmer wird nichts übertragen.

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Pause und Ruhe

So steht auch heute der Tag im Zeichen von Ausspannen, Aufwärmen nach den Tagen der Kälte und Fußball – anschließend spielt ja, hier zu High Noon, 12 Uhr Mittags, Deutschland und heute abend steigt auch noch, im Fernsehen kommt seit Tagen nichts anderes, das Endspiel der Copa America Centario, Chile – Argentinien – also auf gehts!

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EM im Livestream auf dem PC

Morgen verlegen wir dann nach Valparaiso (unsere letzten 120 km auf der Straße), wo wir die Bikes dann am Mittwoch abgeben werden.

Noch am gleichen Tag mit dem Bus zurück nach Santiago und am Donnerstag zum Flughafen, der Flieger geht um 12:30 Uhr – das wars dann mit Südamerika!

Resüme und Fortsetzung folgt aus Schernfeld!

21.06.16 1200 km durch die Atacama-Wüste bis La Serena

Sonntag, 19.06. (63. Tag) – Dienstag, 21.06.16 (65. Tag)

Wir verlassen San Pedro de Atacama am Sonntag nach dem Frühstück und stoßen nach knapp 100 km wieder auf die Panamericana. Von hier ab sind es 1200 km bis nach La Serena, wo wir wieder in ein Hostel wollen.

1200 km durch die Atacama, die sich uns in ihrer ganzen Schönheit zeigen wird. 1200 km auf denen wir durch nicht mehr als fünf Ortschaften kommen werden. 1200 km auf denen wir unsere beiden letzen Nachtlager in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit genießen dürfen. 1200 km die uns aber auch immer wieder die Wildheit und die Wucht des Pazifiks zeigen werden. 1200 km, die wir nicht vergessen werden.

Wer die Wüste und das Meer liebt, der ist hier am rechten Ort – lassen wir Bilder sprechen:

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Die Schönheit der Atacama

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1200 km bis Santiago, dem Ziel der Reise

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Unterwegs in der Atacama

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Nur der Mond war Zeuge – das ziehe ich jedem Hotelzimmer bedingungslos vor – uneingeschränkt!!!!

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Am Pazifik

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Pelikane?

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Unser Lieblingsnachtmahl: Tunfischbrötchen (den gibts hier wirklich in Hülle und Fülle und ich wundere mich nicht mehr, warum der langsam knapp wird) mit Zwiebel und Bier

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Das letzte Lager fällt unter die Kategorie wunderschön. Etwas Wehmut kommt auf, aber auch die Vorfreude auf zuhause und wir haben alles, was wir brauchen: Tunfischbrötchen mit Zwiebel und Bier – Prost!!!!