Nepalhilfe Beilngries

Aktueller Spendeneingang:
12329 €

Spenden für Bolivien

Aktueller Spendeneingang: 3518 €

Die nächsten Veranstaltungen

Vortragspause bis Januar

Besucherzähler:
  • 89056Besucher gesamt:
  • 2Besucher heute:
  • 40Besucher gestern:
  • 0Besucher momentan online:
  • 29. Januar 2012gezählt ab:

Batterie (Peppi persönlich)

Am Sonntag, 27.05., einen Laden, oder wie man hier so schön sagt, Basar, auch Magazin, ist ein wenig schwierig. Doch der Hotelmanager setzt mich in den Wagen und dann geht’s los, aber wie. Leider kennt er nicht alle Schlaglöcher auswendig und so rauschen wir in so manches voll hinein. Aber cool rauchend, nebenbei noch dauer hupend, Musik auf Anschlag fahren wir die paar Autowerkstätten, die sonntags nicht ruhen wollen, ab.
Nach fast zwei Stunden finden wir einen, der die Batterie testen kann und er meint, die wird schon wieder.
Allein mir fehlt der Glaube, bei solchen Geräten.

Batterie beim Testen

Montag, 28.05., gegen zehn bringt der Mechaniker, der kaum grösser war als die Batterie, Sogar ich kam mir riesig vor, sie im Hotel vorbei mit der Hiobsbotschaft, Batterie kaputt. Wahrscheinlich zu Tode gefürchtet.
Aber für was haben wir die Crew vom Shaxzoda Hotel. Behzod an der Rezeption rief sofort seinen Chef an, der innerhalb von fünf Minuten da war und meinte: „Dawei, Josef, my friend, Basar.“
Da aber gestern schon riesige Verständnisschwierigkeiten auf dem Programm standen, bekam Behzod den Befehl, mit zu fahren, was mir sehr gelegen kam, da er sehr gut englisch spricht.
Der Chef fährt aber selbst, heute aber sehr gemässigt.
Wir klappern wieder ein paar Läden in Samarkand ab, doch überall nur dieses lästige Kopfschütteln. Ich seh mich schon länger in der Stadt, wenn ich mir wirklich eine aus Deutschland schicken lassen muss.
Die beiden vor mir im Auto, auch der Bischof sitzt hinten, beruhigen mich, wir finden schon eine.
Wir fahren eine gute halbe Stunde ausserhalb der Stadt zu einem, tja , wie soll ich das beschreiben, Automarkt. Automarkt, das heisst viel Gehupe, da das, so scheint es, in Usbekistan das wichtigste Untensil am Auto ist, gehupt wird immer.
Dann gibt es dort verschiedene Läden. Reifen, Zierkappen, Radios, alles was dein Herz rund ums Vehikel begehrt.
Und da ist eine ganze Reihe an Händlern, und was bieten die an, jaaaaa, Batterien.
Beim vierten werden wir fündig, hat zwar nicht die gleichen Ausmasse, aber wen kümmerts.
Die grosse Wahl hab ich eh nicht.
Ziemlich stolz und 113 Dollar leichter, 70 die Batterie, 43 für die Taxifahrt, trag ich die Batterie vor mir her.
Batteriewasser ist dabei, auffüllen und drei Stunden warten, dann kann ich sie einbauen. Ziemlich gut gelaunt fahren wir drei Richtung Shaxzoda. Vorher noch anhalten, haben wir was vergessen? Nein, die beiden vor mir machen die Türen auf, spucken aus dem Auto, schliessen die Türen, und wir fahren heimwärts. Anscheinend feiert man so einen Abschluss.
Im Hotel muss ich erfahren, dass das Wasser Batteriesäure ist, ein wenig überholt, aber was soll’s.
Nach drei Stunden Bau ich sie ein, will starten, geht nicht, Schei……. Trottel ich, hab noch den Gang drin und Seitenständer herunten. Also, Gang raus, anlassen, jiiiiihaaaa, läuft.
Ich kann nur Danke! Danke! Danke! sagen zu der Crew vom Shaxzoda Hotel.

Crew vom Shaxzoda Hotel

Von rechts: Shaxin, der mir beim Einbau geholfen hat, und zwar mit dem weissen Hemd
Behzod, von der Rezeption, der sich sehr um mich gekümmert hat
Rafig, der Hotelmanager, my friend
Meiner einer mit noch einem Angestellten, Namen entfallen

Kommentieren

*