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Die nächsten Veranstaltungen

Samstag, 24.02.: Nur kurz nach Kathmandu in Morsbach

Freitag, 02.03.: El Condor Pasa in Eichstätt/Gutmann

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Autorenarchiv

19.02.2017 Vor-Premiere von „El Condor Pasa“ – was für ein genialer Abend!

680 Euro zum Spendenauftakt für Bolivien! Ein vollbesetzter Gutmannsaal! Alle Teilnehmer an der Reise gemeinsam auf der Bühne.

Da konnte man fast glauben, dass der eigentliche Anlass des gestrigen Abends, die erste Vorstellung (nur für Verwandtschaft, Freunde und Sponsoren) von „El Condor Pasa“, meiner neuen Südamerika-Mulitivisionsshow, zur Nebensache geriet – aber weit gefehlt. Der Beifall am Ende wollte fast nicht aufhören und ich habe anschließend wirklich sehr viel Lob bekommen.

Noch mehr habe ich mich aber heute morgen gefreut, als ich beim Zählen des Inhaltes meines Spendenkorbes für das Projekt von Weihbischof Adolf Bittschi auf das famose Ergebnis von 680 Euro gekommen bin!

Das hat dem Abend gestern wirklich die Krone aufgesetzt! Ein herzliches Vergelt`s Gott an Alle!

Die Teilnehmer an der Südamerikareise auf der Bühne des Gutmann: v. l.: Peter Schuster, Karl Seitz, Josef Meyer und Hermann Geiger

31.01.2017 Die Entstehung von „El Condor Pasa“

Meine Rückkehr aus Südamerika war am 01. Juli, einem Freitag. Nur drei Tage später, am Montag, war ich wieder in der Arbeit.

Die sonnigen Monate Juli und August nutzte ich zum Wunden lecken, Füße hoch legen, Aufwärmen und „Nichtstun im Zusammenhang mit der Reise“.

Erst Anfang September konnte ich mich zur ersten Sichtung der Bilder aufraffen. Meine drei Reisegefährten hatten alle ihre Fotos und Videos zur Sicherung immer wieder auf meine Festplatte gespeichert, sodass 15.000 Bilder und knapp 400 Videos auf mich warteten.

Nach einer zweimaligen Durchsicht hatte sich bis Ende September die Anzahl der für den neuen Vortrag in Frage kommenden Fotos auf etwa 5500 reduziert.

Dann ging es langsam ans Eingemachte, d. h. die Erstellung des eigentlichen Vortrages.

Hier gehe ich eigentlich immer nach dem gleichen Schema vor: am Anfang steht die Überlegung (was natürlich auch schon zum Teil auf der Reise erfolgt war), welche Ereignisse, Orte oder Sehenswürdigkeiten sollen in den Vortrag kommen. Diese werden dann in einzelne Kapitel eingeteilt und von der zeitlichen Reihenfolge her geordnet.

Dies alles geschah im Oktober und somit hatte ich Anfang November einen groben Entwurf und konnte mit der eigentlichen Erstellung beginnen.

In den letzten drei Jahren habe ich ständig auf die Musik, die ich irgendwo gehört habe, geanchtet. Wenn mir etwas sofort „ins Ohr sprang“, habe ich es notiert und so hatte ich für den Südamerikavortrag bereits eine beachtliche Sammlung an meiner Meinung nach geeigneten Liedern.

Wie schon bei den beiden anderen Vorträgen benutzte ich auch dieses Mal den „Photostory deluxe“ von Magix. Zur Erstellung eines Kapitels suche ich die schönsten und passenden Bilder aus, bringe sie ins Programm, lasse sie ablaufen und höre dazu verschiedene Lieder an, solange bis ich ein passendes gefunden habe. Nur selten erstelle ich ein Kapitel, in dem gar keine Musik vorkommt.

So saß ich ab November jeden Abend nach der Arbeit, an den Wochenenden sowieso, vor der Kiste und Mitte Dezember waren 22 Kapitel im Grobentwurf auf der Festplatte.

Ich hatte nur ein Problem: die Gesamtlänge betrug 2:30 Std., was zu lange war (ich hätte diesmal locker 3:00 oder gar 3:30 erstellen können, Material gab es genug).

So lud ich mir kurz vor Weihnachten eine „Jury“ bestehend aus meinen beiden Töchtern Stefanie und Anna Lena, den Freund von Stefanie, Martin (alle drei haben nichts mit Motorradfahren und Fernreisen am Hut), meinen Neffen Mark (Motorradfahrer), Mike (hat selbst einen Vortrag über Island erstellt) und Max (Motorradfahrer und fleißiger Besucher von Reisevorträgen) zu mir nach Hause ein. Ich zeigte ihnen alle 22 Kapitel und ließ sie über jedes Einzelne Fragen beantworten wie z. B. passt die Musik, war es zu lang oder zu kurz, welche Note bekommt das Kapitel usw.

Aufgrund dieser Befragung, die ich zu 98% berücksichtigt habe, konnte ich dann die Länge auf 2:00 Stunden (genauso lange wie Kathmandu) kürzen.

Kurz vor Weihnachten hat mir dann ein bekannter Lehrer meinen ganzen Entwurf gesprochenen Textes korrigiert, sodass ich im Weihnachtsurlaub alles auf Band sprechen konnte und die einzelnen Kapitel korrigieren konnte.

So stand zu Hl. Drei König eine sehr fortgeschrittene Version. Die nächsten beiden Wochen habe ich mit der Korrektur der nun fast sicher ausgewählten Bilder und Videos verbracht.

Als auch das gepasst hat, habe ich den Lehrer zu mir eingeladen und er hat den ganzen in den Vortrag geschriebenen Text überprüft.

Bis Ende Januar wurden die ganzen einzelnen Kapitel zu zwei großen Teilen zusammengefügt und nach unzähligen kleineren Korrekturen an Blenden, Bilderlänge usw. hatte ich dann am 29. Januar eine Version, die man als „fast“ fertig bezeichnen kann.

Wer sich das Ergebnis ansehen möchte, muss zum Vortrag kommen. Ich traue mich inzwischen sagen, bereuen wird das keiner.

03.10.16 Resümee der Reise

Hier nun ein verspätetes Resümee der Südamerikareise. Die einzelnen Punkte sind kräftig durch gemischt und nicht geordnet.

 

Gefahrene Km: um die 14.500

 

Dauer der Reise: 11 Wochen

 

Kosten: irgendwo zwischen 5.000 und 10.000 Euro

 

Die Route:

Nach mehrmaliger Umfrage war ich schließlich der Einzige, der sich bereit erklärt hat, eine erste  Routenplanung zu übernehmen. Dies geschah dann in den Monaten Januar und Februar 2016. Zu Beginn habe ich mir einen guten Reiseführer Bolivien/Peru gesucht, meine Wahl fiel auf den von „Reiseknowhow“. Der wurde von hinten bis vorne durchgearbeitet und alle interessanten Orte in eine Landkarte übertragen. Danach habe ich dann die Route so gelegt, dass möglichst viele dieser Orte von ihr gestreift wurden. Es folgte eine grobe Überprüfung, ob es so überhaupt von den Kilometern und der Zeit her machbar ist.

Doch dies war noch nicht alles. Ich erstellte eine Routentabelle, in die viele Daten, wie etwa Temperatur, Sonnenauf- und –untergang, Regenwahrscheinlichkeit und vor allem der Straßenbelag (Asphalt oder Schotter) aufgenommen wurde. Eine Heidenarbeit. Zuletzt habe ich dann anhand dieser Daten die Tagesetappen und die Übernachtungsorte festgelegt.

Insgesamt kann ich wirklich behaupten, dass sich die viele Arbeit (fast zwei Monate) ausgezahlt hat. So wie die einzelnen Etappen festgelegt waren, waren sie auch meistens mach- oder fahrbar. Wenn Informationen über den Straßenbelag nicht stimmten, dann viel dies meist zu unseren Gunsten aus, d. h. aus Schotter wurde Asphalt.

 

Die Motorräder:

Über die Queen gibt’s natürlich ein eigenes Kapitel. Die drei BMW`s haben die Reise sehr gut überstanden. Karl hatte zum Schluss noch einen harmlosen Umfaller, bei dem einer seiner Koffer leicht eingedrückt wurde, sonst blieb die GS heil. Joe und Hermann hatten beide Schäden an der Vorderradfelge, bei Hermann waren es sogar beide Felgen. Hermann übersah einen Stein auf der Straße, bei Joe war ein Schlagloch der Verursacher.

IBei Hermann kam noch der Verlust eines Koffers dazu, der ja bekanntlich durch eine bolivianische handgemachte Holzkiste ersetzt wurde.

Bis auf die kaputten Felgen hatten wir keinen einzigen Platten und auch über 5000 m gab es kein Halten.

 

Die Queen:

Als 60 km vor dem Salar de Uyuni um ein Haar meine Kupplung fast komplett den Geist im Sand aufgegeben hatte, machte ich mir kurz richtig Sorgen, ob ich die alte Dame überhaupt wieder nach Hause bringen würde. Zum Glück konnte ich die Kupplung dann soweit heraus drehen, dass ich die letzten 1500 km bis Santiago, allerdings dann nur noch auf Asphalt, doch noch problemlos fahren konnte. Leider hat wieder die Tachowelle, wie auch schon in Asien, den Geist aufgegeben. Sonst? Alte Liebe rostet nicht, wir waren wieder einmal ein Herz und eine Seele. Dass ihr auch Höhen über 5000 m nichts anhaben, konnte ich schon im Himalaya feststellen und dass sie und mein Koffersystem auch den gröbsten Schotter wegstecken, hat sie nun schon öfter zur Genüge bewiesen.

Ein besonderer Moment war es zweifellos, als der Tacho in Brasilien auf die 100.000 umsprang. Leider war ich alleine, die anderen waren weit voraus, und so feierten wir diese Minuten eben angemessen zu zweit mit einem kleinen Schluck Rum und vielen, kurzen Erinnerungen, bei denen sogar etwas Wehmut aufkam.

Als mich Joe einmal fragte, warum ich sie überhaupt noch mit zurück nehme, denn die Transportkosten seien doch höher als der Wert, antwortete ich: „Meine Frau würde ich auch nicht hier lassen, nur weil sie auch schon ein wenig älter ist.“

26.09.16 Zertifikat von Atmosfair

Wie schon bei der Asienreise habe ich auch diesmal den durch mich verursachten Ausstoß von Treibhausgasen bei Atmosfair kompensiert:

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Bericht über die Reise und Bischof Adolf Bittschi in der Kirchenzeitung vom 11.09.16

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31.08.16 Der letzte Akt – die Queen ist zurück

Fast zwei Monate mal kurz ein wenig auf dem Pazifik, dem Panamakanal und auf dem Atlantik herum geschippert – so schön möchte ich es auch haben. QUEEN müsste man heißen.

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Ankunft in Kipfenberg im Hänger

Spaß beiseite! Am Samstag kam die BMW von Karl und die Twin bei Karl in Kipfenberg an. Es hat alles super geklappt. Keine Beschädigungen, Gerät vollzählig, nicht mal die kleinste Spur von Salz an den Bikes – wirklich top und richtig, richtig dickes Lob an Olaf Kleinknecht und seine Firma Intime. Ich kanns nur bestätigen, eine der Topadressen für weltweite Motorradtransporte. Und ich finde, auch der Preis kann sich sehen lassen: 1900 Euro pro Bike von Santiago bis hier vor die Haustüre. Genau nach Angebot, kein Ärger mit dem Zoll, keine versteckten Zusatzgebühren. Ich kann nur sagen: GERNE WIEDER!!!!

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Karl hat den ersten Blick auf die Bikes – schaut gut aus!

Nachdem in noch eine Woche kurz in Urlaub war, konnte ich die Queen erst am Dienstag holen. Ein wenig enttäuscht war sie schon, dass sie nicht gleich nach Hause durfte, sondern erste den Umweg über Geisenhausen zu AQ, meinem Hauptsponsor, nehmen musste, wo ihr eine neue Kupplung spendiert wird.

 

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Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, äh Reifen natürlich

Mitte März ging die Reise für meine Honda los und nun, nach fast 6 Monaten, fällt der Vorhang – der letzte Akt einer absolut famosen Reise!

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Das wars! Welcome home, Queeni!

Eichstätter Kurier vom 19.08.2016

Eichstätter Kurier vom 19.08.16_-_donaukurier.de

13.07.2016 Fernsehjournalist Franz Alt mit einem Vortrag über den Dalai Lama in Eichstätt

„Der Appell des Dalai Lama an die Welt – was wir vom Dalai Lama lernen können“

Fernsehjournalist und Bestsellerautor Franz Alt

Donnerstag, 15.09.2016; Beginn: 19:30 Uhr; Einlass: 18:30 Uhr

Eintritt: 15,- € (Abendkasse), 12,- € (Vorverkauf zzgl Vvg)

Vorverkauf: Donaukurier, Optik & Hörakustik Dickmann Eichstätt und in der Tourist-Info Titting

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Im Oktober 2013 bereiste Peter Schuster aus Schernfeld mit seinem Motorrad Tibet, das Dach der Welt, eines der am höchsten gelegenen und abgeschiedensten Länder der Erde. Eine Reise, die nicht nur wegen der faszinierenden Landschaft tiefe Spuren hinterlassen hat. 1950 annektierte China Tibet und der Dalai Lama floh 1959 ins Exil nach Indien. Mit eigenen Augen hat Schuster gesehen, welchen Repressalien das tibetische Volk unter der chinesischen Regierung ausgesetzt ist.

Im Herbst 2015 bekam Schuster im Bücherladen der Abtei Plankstetten zufällig ein kleines, in interviewform geschriebenes Büchlein mit dem Bild des Dalai Lama in die Hände: „Der Appell des Dalai Lama an die Welt“ (augenblicklich immer noch Platz 3 der Spiegel-Bestsellerliste).

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Der Fernsehjournalist und Bestsellerautor Franz Alt spricht mit dem Dalai Lama, dem im Exil lebenden religiösen Führer Tibets, über dessen Einstellungen zu Religion, Ethik und natürlich zu Tibet. Dies veranlasste Schuster, sich mit dem Autor in Verbindung zu setzen und ihn mit seinem Vortrag „Ethik ist wichtiger als Religion – Was wir vom Dalai Lama lernen können“ am Donnerstag, 15. September um 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) nach Eichstätt in den Festsaal im Alten Stadttheater einzuladen.

Der Dalai Lama ist nicht nur einer der charismatischsten Religionsführer der Welt, sondern bei Umfragen auch „der sympathischste Mensch unserer Zeit“.

Zugleich gilt er als ein Streiter für Frieden, Gerechtigkeit und Ökologie, von dem wir viel lernen können.

Franz Alt hat den Dalai Lama seit 1982  30 mal getroffen. Von 1972 – 1992 war er Leiter und Moderator des politischen Magazins „Report“. Seine Bücher sind in 12 Sprachen übersetzt und erreichen eine Auflage von über 2,2 Millionen. Als Auszeichnung erhielt er unter anderem Goldene Kamera, Bambi, Adolf-Grimme-Preis, Deutscher und Europäischer Solarpreis, Menschenrechts-Award, German Speakers „Hall of Fame“ und außergewöhnlichster Redner 2011. Er hält weltweit Vorträge und schreibt für 40 Zeitungen.

Auf seiner Webseite „Sonnenseite“ finden Sie aktuelle, kommentierte News rund um die

Solarenergie, Umweltschutz, Wirtschaft und aktueller Weltpolitik.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Nepalhilfe Beilngries zugute.

Mehr Informationen auf www.sonnenseite.com und www.nepalhilfe-beilngries.de

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf beim Donaukurier, bei Optik & Hörakustik Dickmann (Eichstätt) und in der Tourist-Info Titting.

Die Veranstaltung wird von der Brauerei Gutmann (Titting), dem Gasthaus Zum Gutmann (Eichstätt) und Optik & Hörakustik Dickmann (Eichstätt) gesponsort.

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Brauerei Gutmann - Logo

03.07.2016 Glücklich und pünktlich zurück

Donnerstag, 30.06.16 (74. Tag)

Pünktlich um 09 Uhr verlassen Karl und ich unser „Luxushotel“ Bonaparte in Santiago, in dem wir auch die letzte Nacht in Südamerika verbracht haben. Der Transfer zum Flughafen wurde vom Hotel organisiert und kurz vor 10 Uhr betreten wir die Eingangshalle.

Anden-2007

Hier nochmal das Bild aus dem Jahr 2006

Die Schlange am Schalter der Iberian ist nur kurz und schon haben wir eingecheckt. Die letzten Dollars (Glenfiddich) und Pesos (Wasser und Schokolade) werden mehr oder weniger sinnvoll ausgegeben und pünktlich um 12:30 Uhr sind wir in der Luft.

Anden1

Der Pazifiknebel gewährt uns kaum einen Blick auf die herrlichen Berg, …

Und wie schon vor 10 Jahren schraubt sich, diesmal ein riesige Airbus, unglücklicherweise voll besetzt, langsam in die Höhe, die Anden sind immer noch ein hohes Hindernis.

Anden2

… die jetzt im Winter tief verschneit sind.

Leider ist diesmal von den Bergen nicht viel zu sehen, der Pazifiknebel schenkt sich wegen uns keine Pause. Erst als wir eine Flughöhe von 10.000 m erreicht haben, nimmt der Pilot Kurs in Richtung Nordost und die prächtigen Berge zeigen sich uns, wenn sich eine Lücke in den Wolken findet, tief verschneit.

 

Freitag, 01.07.16 (75. und letzter Tag)

Nach fast 13 Stunden Flug (erneut habe ich es geschafft, ohne die Toilette benutzen zu müssen), erreichen wir um 07 Uhr Ortszeit pünktlich zum Sonnenaufgang Madrid. Auf dem riesigen Flughafen dauert es fast eine halbe Stunde, um zum Gate für unseren Anschlussflug nach München zu kommen. Aber auch das klappt alles reibungslos und nach weitern 2:15 Std. betreten wir pünktlich um 11:30 Uhr nach fast einem viertel Jahr wieder bayerischen Boden, der uns natürlich mit Weißwurst und Weißbier begrüßt.

Ausgestattet mit einem Bayernticket sitzen wir um 13:30 Uhr im Nahverkehrszug nach Nürnberg. Karl verabschiedet sich in Ingolstadt und kurz darauf trifft mich Gaimersheim fast der Schlag. „Vor uns hat sich auf den Gleisen ein Unfall ereignet. Wir müssen hier auf unbestimmte Zeit warten. Steigen Sie bitte ruhig aus und rauchen vielleicht ein Zigarettchen. Ich werde Sie rechtzeitig informieren, wenn es wieder weiter geht,“ gibt ein sehr netter Zugbegleiter bekannt. „Vorm Loch verreckt,“ ist mein erster Gedanke, in 20 Minuten wäre ich in Dollnstein gewesen – aber es kommt wieder einmal nicht so schlimm wie befürchtet und nach nur 15 Minuten gehts weiter. So erreiche ich um 15:15 Uhr Dollnstein, Ortszeit Chile 09:15 Uhr, ein Reisemarathon von über 24 Stunden liegt hinter uns. Dies ist allerdings nach dem herzlichen Empfang am Bahnhof schnell vergessen. Kaum zu glauben haben wir es wie geplant geschafft – wieder einmal!

Zuhause

Meine vier Wölfe haben schon lange auf mich gewartet

29.06.2016 Gute Reise, meine Süße

Zum Schluß ging wieder einmal alles ganz schnell:

Kurz nach 9 Uhr waren wir am Hafen von Valparaiso im Büro vom Handelspartner von Intime. Es wurden Kopien von unseren Papieren gemacht, dann gings noch schnell zum Notar (von denen gibts in Südamerika ungefähr 523 % mehr als bei uns in Europa; hier muss anscheinend alles beglaubigt werden frei nach dem Spruch: wer nichts wird, wird Wirt (hier: Notar)), wo die Vorlage unserer Pässe mit Fingerabdruck beglaubigt wurden.

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„Oh Gott, nein, nicht schon wieder in so einen blöden Container!“

Dann noch schnell, die letzten in Südamerika, 15 km zum Containerlager. Nach kurzer Zeit wurde uns in einer Halle ein stilles Plätzchen zugewiesen, unter ständigem Gemurre der Queen, sie wollte nicht schon wieder für 3 Wochen in einen Container, habe ich alles ordentlich verstaut, die Batterie wurde abgeklemmt und dann war Ruhe!

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„Wie? Und wie lange soll ich jetzt hier mit diesen beiden Angebern stehen?“

Gute Reise – wir sehen uns hoffentlich im August!

Für uns gings mit dem Bus zurück nach Santiago und morgen Mittag in den Flieger. Resümee and so on dann von daheim. Ich freue mich richtig auf alle meine Lieben!!!!