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Archiv für März 2017

10.03.17 Eichstätt zeigt Flagge für Tibet

In den Jahren 1949/1950 wurde Tibet von den Chinesen besetzt. Am 10. März 1959 starben 89.000 Tibeter, die mit einem Volksaufstand verhindern wollten, dass der Dalai Lama von den Chinesen festgenommen wurde. Dies war der Anlass zur Flucht des Dalai Lama nach Indien ins Exil.

Seit mehreren Jahren wird zur Erinnerung an diesen Aufstand, aber auch aus Solidarität mit dem unterdrückten tibetischen Volk, in inzwischen über 1000 deutschen Städten die tibetische Flagge, die in Tibet selbst verboten ist, gehisst.

Bei meiner Asienreise im Jahr 2013 konnte ich selbst sehen, wie sehr die Tibeter unter der Gewaltherrschaft ihrer chinesischen Besatzer unvermindert leiden.

So habe ich im Herbst des vergangenen Jahres an den Eichstätter OB Andreas Steppberger geschrieben und gefragt, ob sich Eichstätt nicht an der Aktion beteiligen möchte.

Zu meiner großen Freunde kam kurz vor Jahresende die Zusage von der Stadt.

Viele zusätzliche Infos gibt es auf der Homepage von Flagge zeigen für Tibet.

Mein großer Dank gilt Andreas Steppberger, der sofort ein offenes Ohr für diese Aktion hatte, dem Stadtrat und dem leitenden Beamten der Stadt, Herrn Hans Bittl.

Zusammen mit dem Eichstätter Oberbürgermeister Andreas Steppberger auf dem Rathausbalkon. Ich hoffe, man sieht mir die Freude über die Aktion an!!

02.03.17 Bericht aus dem Eichstätter Kurier über „El Condor Pasa“

Für zwei Stunden nach Südamerika

Reisen in Südamerika – das traut sich nicht jeder. Den Kontinent dann auch noch auf dem Motorrad zu erkunden, ist ein Abenteuer besonderer Art. Der gebürtige Eichstätter Peter Schuster trat diese Reise 2016 als erfahrener „Motorradreisender“, wie er sich nennt, gemeinsam mit Karl Seitz, Josef Meyer und Hermann Geiger an und teilt nun seine Erfahrungen in drei Multivisionsshows im Wirtshaus Zum Gutmann.

Am vergangenen Freitagabend fand die Preview für die Vortragsreihe mit rund 110 geladenen Gästen statt, die sich von den gebotenen Bildern begeistert zeigten. In der zweistündigen Multivisionsshow unter dem Titel „El Condor Pasa – Auf der Suche nach dem Kondor“ präsentiert Schuster Fotografien und Videos von der Reise auf zwei Rädern, alle aufwendig zu einem Film zusammengeschnitten und mit Musik, interessanten Informationen zur Landeskunde und Geschichte, Tipps und Landkarten unterfüttert.

Der zweimonatige Road Trip begann in Uruguay. Von dort aus ging es weiter nach Argentinien. Das Hauptziel der Reisenden war jedoch Bolivien und Peru. Dort bekamen sie atemberaubende Orte, wie zum Beispiel den Salzsee Salar de Uyuni in Bolivien, die Ruinenstadt Machu Picchu und die Amazonasquelle in Peru zu Gesicht. In Sucre in Bolivien trafen sich die Motorradreisenden zudem mit dem Eichstätter Weihbischof Adolf Bittschi, der dort als Missionar ein Projekt leitet, das Frauen den Ausstieg aus der Prostitution ermöglicht. An dieses Projekt werden zwei Euro von jeder Eintrittskarte zur Filmvorstellung gespendet.

„Es ist ein tolles Erlebnis, aber auf alle Fälle ein Abenteuer und kein Erholungsurlaub“, erklärte Hermann Geiger. So zeigt die Multivisionsshow auch die unkomfortablen Seiten der 15.000 Kilometer langen Reise: Nächtliche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, schlechte Straßen und fehlende Wegweiser machten die Reise beschwerlich.

Als Zuschauer bekommt man darüber hinaus nicht einfach nur faszinierende Landschaften, sondern auch sehr authentische Bilder aus dem Leben der Menschen in Südamerika zu sehen. Dabei zensiert Peter Schuster negative Seiten wie die Armut vieler und unmenschliche Arbeit in Minen nicht. Momente des Staunens sind bei dem perspektivenreichen Film somit garantiert.

Peter Schusters vergangene Vorstellungen zu seinen zwei anderen Reisen nach Asien und Island weckten schon bei dem einen oder anderen Reiselust, wie die am Freitag anwesenden Katharina Paulmann, die für zwei Jahre in Kathmandu arbeitete, und Sebastian Hiller, der eine Weltreise auf dem Fahrrad unternahm, berichteten. Auch bei „El Condor Pasa – Auf der Suche nach dem Kondor“ kommt Fernweh auf. Ob Peter Schuster, Karl Seitz, Josef Meyer und Hermann Geiger auf ihrem Abenteuer schließlich einen Kondor zu Gesicht bekamen, können Sie bei den kommenden Vorstellungen am vierten, neunten und 11. März um 19.30 Uhr im Wirtshaus „Zum Gutmann“ herausfinden. Vorverkaufskarten für die Multivisionsshow in HD-Qualität sind bei dem Eichstätter Kurier und im Gutmann für neun Euro erhältlich. An der Abendkasse beträgt der Preis 11 Euro.