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Archiv für Februar 2016

Samstag, 02. April 2016

Abenteuer Nordamerika – von Alaska durch Kanada nach New York

Erik Peters aus Köln

Beginn: 19:30 Uhr; Einlass: 18:00 Uhr; Eintritt: 10,- €; Vorverkauf: 8,- €

Erik Peters auf dem llegendären Dalton Highway - nördlichste Straßenverbindung Alaskasklein

Amerika – das ist mehr als nur ein geographischer Begriff. Seit der Entdeckung durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492 ist der von Extremen geprägte Kontinent zum Sinnbild für Pioniergeist und Abenteuerlust geworden. Mit seinem Motorrad hat sich der Reisejournalist und Filmemacher Erik Peters auf den Weg gemacht, um dem Mythos von grenzenloser Freiheit und Abenteuer auf den Grund zu gehen.

Auf dem größten Motorradtreffen der Welt in Sturgisklein

 

 

Auf insgesamt 28.000 Kilometern verläuft die fünfmonatige Reise von British Columbia durch die schier endlose Weite des Yukon Territoriums bis ans nördliche Polarmeer in Alaska. Sei es die Goldsuche am legendären Klondike River, staubige Schotterpisten weit ab der Zivilisation oder die Begegnungen mit Bären – unterwegs gilt es viele Abenteuer zu bestehen.
Durch die Prärien des Mittleren Westens, vorbei an den „Great Lakes“ und den Niagara Fällen geht es weiter an die Ostküste der USA. Nach dem Besuch des größten Motorradtreffens der Welt in Sturgis bilden New York City und die Neuenglandstaaten den Abschluss dieser epischen Reise, bevor es an Bord eines Frachtschiffes über den stürmischen Nordatlantik zurück in die Heimat geht.
Neben den vielen spannenden Informationen über die bereisten Länder, ist dieses Abenteuer vor allem mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt. Ein bildgewaltiges „Roadmovie“, das den Zuschauer bei seinen Sehnsüchten packt und großes Fernweh weckt – rundum großartig und verrückt.

 

Den Erik haben Peppi und ich in 2009 Island kennen gelernt, als er am Endpunkt seiner Reise „Oman – Island – von der Wüste ins Eis“ angekommen war. Dies war seine erste große Motorradreise und inzwischen lebt er von seinen Reisen, Vorträgen, Büchern und DvDs.

Hier gehts zur Homepage von Erik.

Deadhorse Alaskaklein

Freitag, 01. April 2016

Seidenstraße – Seidenhart

Susanne und Thomas Goertz aus Krefeld

Beginn: 19:30 Uhr; Einlass: 18:00 Uhr; Eintritt: 9,- €; Vorverkauf: 7,- €

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Vom Niederrhein aus immer ostwärts – Urlaub geht anders! Neun Monate lang lassen die beiden Angestellten Susanne und Thomas Goertz Arbeit, Familie, Heim und alles, was nicht auf zwei betagte Motorräder passt, zurück. 30.000 Kilometer geht es entlang der legendären Routen über Zentralasien und Kashgar bis nach Fernost zu Plätzen, die die beiden nicht nur an ihre körperlichen Grenzen bringen – auf fantastische Bergwelten, Wüsten und Steppen, exotische Städte und charaktervolle Menschen trifft das Paar genauso wie auf weniger angenehme Zeitgenossen. Sie erleben den Horrortrip einer Inhaftierung in Iran wegen Spionageverdachts, werden in Tibet höhenkrank und sind im Übrigen ständig bemüht, die Mägen zu füllen und die Motorräder am Laufen zu halten … Authentisch und humorvoll schildern die beiden die Höhenflüge und Tiefpunkte einer Reise, die ihresgleichen sucht.

 

Susanne und Thomas Goertz haben ihre Asienreise 3 Monate vor meiner durchgeführt. Ich hatte ständig Emailkontakt zu ihnen und habe von ihren Ratschlägen, besonders im Umgang mit den Chinesen, sehr profitiert. Im Herbst des vergangenen Jahres habe ich „Nur kurz nach Kathmandu“ bei ihnen in Krefeld gezeigt und nun sind sie meiner Einladung gefolgt.

Hier gehts  zur Homepage von Susanne und Thomas.

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Donnerstag, 31. März 2016

Mongolei

Wolfgang Lubinger aus Ingolstadt

Beginn: 19:30 Uhr; Einlass: 18:00 Uhr; Eintritt: 7,- €; Vorverkauf: 5,- €

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Allein durch die Wüste Gobi. Querfeldein über sandige Pisten, verschlammte Spuren und hohe Dünenkämme. Wolfgang Lubinger und Claus Possberg suchten in der Mongolei eines der letzten Abenteuer auf zwei Rädern. Dabei konnten sie sich nicht vorstellen, welche Reize die Mongolei zu bieten hat – aber das Land hat sie belehrt.

Startpunkt der anstrengenden Reise war Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei. Nachdem der Motorradtransport mit der transsibirischen Eisenbahn reibungslos geklappt hatte, führte die Motorradreisenden ein erster achttägiger Abstecher zum Baikal-See, dann weiter hinein in die Gobi. Auf der 7500 km langen Reise haben die Abenteurer nicht nur mit den brutalen Pisten sondern auch mit nicht erwarteten Wetterkapriolen zu kämpfen. Vor Hochwasser bleibt nur die Flucht auf eine Sanddüne, vor den heftigen Gewitterblitzen bietet ihnen ein Ger, ein mongolisches Nomadenzelt, notdürftig Schutz.

Das Unerwartete, die rasch wechselnden Wetterstimmungen, das Licht in den unendlichen Weiten – all das gehört zu den ureigenen Reizen des Nomadenlandes.

Mongolei – nirgends erlebt man als Motorradfahrer intensiver die Nähe zu den Naturelementen.

 

Wolfgang habe ich hier im Gutmann bei einem meiner Vorträge kennengelernt.

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50.000 Clicks für „Nur kurz nach Kathmandu“

50.000 Besucher auf der Homepage – und ich merke es erst, als der Zähler schon auf 50.132 steht. Schuld daran, ist nun wirklich nicht schwer zu erraten, sind die Vorbereitungen auf die Südamerika-Reise und auf das große Abenteuerwochenende in Eichstätt vom 31. März bis zum 02. April (mehr darüber in Kürze).

Eigentlich ein richtiger Grund zum Feiern, nur ist dafür im Moment, erstens, wenig Zeit und, zweitens, ist da auch ein klitzekleines Fastengelöbnis (nein, keine Angst, ich verzichte nicht auf Facebook, ist nur der Alkohol), was meine Lust am Feiern, ich sags mal vorsichtig, doch ein wenig eindämmen würde.

Dann machen wir es einfach so: ich habe vorweg gefeiert! Vergangenes Wochenende beim glorreichen Reserveausflug des VfB Eichstätt (Gladbach – Bremen und Leverkusen – Bayern), verbunden mit einem noch glorreicheren Frühschoppen von 11 Uhr bis 04 Uhr.

Herzlichen Dank, an alle, die mir die Treue halten und immer wieder mal vorbei schauen. Weiter so, es steht einiges an: Abenteuerwochenende, Südamerika und dann im September Franz Alt im Alten Stadttheater (auch dazu mehr in Kürze).

04.02.2016 Routenbeschreibung

Unsere Südamerika-Tour startet in Montevideo/Uruguay. Wir werden Dienstagmorgen ankommen und die erste Aufgabe wird sein, die Bikes, die hoffentlich schon da sind, zu übernehmen und aus dem Hafen zu bekommen. Sollte alles klappen, möchten wir am Freitag die Hauptstadt Uruguays in Richtung Norden verlassen und möchten noch an diesem Tag die Grenze zu Argentinien überqueren.

Unser erstes Ziel sind die Iguazu-Wasserfälle direkt an der argentinisch, brasilianischen Grenze. Die Fälle befinden sich sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Sie wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt.

Victoria Regia Water Lily and Lily Pads

 

Die Route führt uns, jetzt in Brasilien, weiter nördlich und bevor wir die Grenze zu Bolivien überqueren, erreichen wir das Pantanal, eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Obwohl das artenreiche Feuchtbiotop unter Naturschutz gestellt ist und seit 2000 zum Welterbe durch die UNESCO erklärt wurde, ist es durch Industrialisierung und Rodung akut gefährdet.

 

 

 

 

In Bolivien wird unser erster Halt in der Hauptstadt, zugleich eine der schönsten Städte Südamerikas, in Sucre sein. Die Altstadt von Sucre mit ihren weißen Gebäuden gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer Kolonialstadt in Südamerika und ist im typischen Schachbrettmuster angelegt. Im Jahr 1991 wurde die Altstadt als Ensemble von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

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Nur 156 km sind es bis Potosi. Die Stadt mit ihren knapp 175.000 Einwohnern liegt am Fuße des Berges Cerro Rico, dessen Silberreichtum Potosí im frühen 17. Jahrhundert zu einer der größten Städte der Welt machte und von dessen Silber- und Zinnvorkommen die Stadt noch heute abhängig ist. Potosi liegt auf über 4000 m Höhe und gehört somit zu den am höchsten gelegenen Großstädten der Welt. Natürlich wollen wir nicht nur in die Minen von Potosi eindringen, nein, wir wollen uns auch mit etwas ganz besonderem eindecken: auf dem Mercado de los Mineros, dem Markt der Minenarbeiter, kann jeder hochexplosiven Sprengstoff ebenso wie 96-prozentigen Alkohol erwerben. Er gilt als der einzige öffentliche Markt der Welt, an dem man legal Dynamit kaufen kann.

La Paz ist der Regierungssitz Boliviens (Hauptstadt: Sucre). Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Die Innenstadt unterscheidet sich nur unwesentlich von anderen Großstädten. Leuchtreklamen und Plakate, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten mit internationalem Angebot und moderne Bürogebäude beherrschen das Bild.

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Die Yungas-Straße, auch El Camino de la Muerte – die Todesstraße genannt, wurde 1995 zur gefährlichsten Straße der Welt ernannt. Die 65 km lange Straße, die inzwischen aufgrund einer Umgehungsstraße nur noch wenig befahren ist, wird uns 3000 m tiefer in die bolivischen Yungas, den Amazonas Dschungel bringen.