Nepalhilfe Beilngries

Aktueller Spendeneingang:
12329 €

Spenden für Bolivien

Aktueller Spendeneingang: 3518 €

Die nächsten Veranstaltungen

Vortragspause bis Januar

Besucherzähler:
  • 88150Besucher gesamt:
  • 5Besucher heute:
  • 46Besucher gestern:
  • 0Besucher momentan online:
  • 29. Januar 2012gezählt ab:

Archiv für September 2015

Südamerika Sponsoring 1

VBN

 

Norbert Bauer vom VBN-Service in Preith hat mich schon zur Asientour mit einem 1a-Kettensatz ausgerüstet. Aller guten Dinge sind zwei: Nur kurz nach Kathmandu und die Queen sagen herzlichen Dank!!!

06.09.15 – Der vierte Mann?

06.09.15

Auf dem Eichstätter Volksfest habe ich Karl Seitz aus Kipfenberg getroffen. Karl ist zusammen mit Georg Baumeister die ersten 10 Tage von Eichstätt aus die ersten 10 Tage der Asientour 2012 mit Peppi und mir bis zur Halbinsel Krim gefahren. Anschließend sind die beiden nach einer Schwarzmeerumrundung wieder zurück nach Deutschland.

Ich wusste von Karl, dass er für 2016 zusammen mit einem Schweizer eine größere Tour nach Asien geplant hat. Nun hat er mir auf dem Volksfest berichtet, dass sich diese Pläne zerschlagen haben. Ich habe ihm gesagt, dass unser vierter Mann abgesprungen ist und ob er nicht anstelle von Asien Lust auf Südamerika hat. „Eigentlich keine schlechte Idee“, hat er gemeint und dass er mir im Laufe der nächsten Woche Bescheid geben will.

 

12.09.15

Ich bin gerade auf dem Sprung zum VfB Eichstätt, dem derzeitigen Tabellenführer der Bayernliga Nord. Die Jungs spielen zur Zeit einen derart super Fußball, dass ich mir kein Heimspiel entgehen lasse, als das Telefon läutet. Am anderen Ende der Leitung ist Karl. Er möchte von mir Einzelheiten über die geplante Route erfahren. Ich sage, dass ich sehr in Eile bin und dass noch nicht mal Start- und Zielpunkt feststehen. „Wie schauts aus?“ Ich dränge ihn zur Eile. „Gut, ich bin dabei!“

So schnell kanns gehen und schon sind wir wieder zu viert!!!!!

Asien1-Brummi2959 (Medium)

Hermann Geiger

Asien1-Brummi0091 (Medium)

 

Karl Seitz

So, jetzt sind die ganzen vergangenen Geschehnisse um unser Südamerika-Abenteuer aufgearbeitet und ab jetzt gibts alles LIVE und in FARBE!

04.09.2015 – Straße nach Manaus durch den Dschungel

04.09.2015

Die Straße nach Manaus durch den Dschungel ist die brasilianische B319. Joe hat gemeint, er hat sich die Strecke auf Google Earth angesehen und sie scheint machbar. Daraufhin habe ich gesucht und einiges gefunden:

Die Strecke ist bei den Dangerous Roads of the world aufgeführt. Sie wurde in den 70er Jahren vom Militärregime gebaut und ist seit ungefähr 20 Jahren in einem miserablen Zustand. Viele der Brücken sind unpassierbar. Die Straße ist knapp 900 km lang und 450 km davon sind völlig unbewohnt. In der Regenzeit völlig unpassierbar (seht euch die Bilder an), vielleicht ab Juli. Fazit: Nichts gegen ein kleines Abenteur, aber ….
Heute habe ich auch den Timer auf der Homepage gesetzt: Als Abflugdatum habe ich pro forma den 8. April 2016 gewählt!
05.09.2015
Eine Alternativer zur B319 wäre der Trans-Amazonian Highway, die B230 die von Humaita nach Maraba führt. Es wäre eine Alternative, um durch den Dschungel an den Atlantik zu kommen, die Bikes müssten dann in Belem verschifft werden. Allerdings würde dann die Schifffahrt auf dem Amazonas wegfallen. Wieder quäle ich die Suchmaschine, doch es sieht nicht viel besser aus:
Fazit: siehe B319 oben!

02.09.2015 – Absage von Wolfgang

02.09.2015

Joe hat heute von Wolfgang eine Mail bekommen, in der er uns mitteilt, dass er nicht mit uns mitfahren wird. Er will schon im Februar zusammen mit einem Freund für 4 Wochen nach Argentinien. Sein Freund hat dort einen Bekannten und sie können bei ihm auf  dessen Farm wohnen. Danach nochmal mit uns auf Tour, dazu fehlt ihm die Zeit – Schade!

03.09.2015

Ich habe erneut bei Eagle Export in Kathmandu angefragt, ob sie die Packmaße der Kisten in den die Bikes in den Flieger kamen, noch haben:

„Dear Peter

The dimensions in cm is as below :

L = 200cm, B= 86, H=115 the another one is more or less same.

Thank you 
Sorry for late reply .“

25.08.2015 – Hermann signalisiert grünes Licht

25.08.2015

Während ich noch im Urlaub in Österreich bin, kommen schon die ersten Mails von Hermann, der inzwischen wieder daheim in Wien ist.

Seine Zusage hängt davon ab, ob er für sein Geschäft zuhause eine Vertretung für die Zeit seiner Abwesenheit findet.

Derweil hat er sich schon Gedanken über die mögliche Route, die über die Iguazu Wasserfällen,  den Pantanal, durch die Atacama-Wüste und über den großen Salzsee Salar de Uyuni führt, gemacht.

Google Maps 4 Sao Paulo nach La Paz

Google Maps 5 La Paz nach Manaus

 

26.08.2015

Nur einen Tag später die nächste Mail von Hermann:

Hermann grünes Licht

Super, wenn Wolfgang ebenfalls mitmacht, dann sind wir zu viert – die Gruppe wäre somit komplett!

 

22.08.2015 – Treffen in Flachau (Österreich)

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Nach mehreren Versuchen hat es endlich geklappt: Urlaub im Hotel Pongauerhof bei Hans in Flachau in Österreich (ich rücke fast mit der vollzähligen Familie an) und gleichzeitig das lange aufgeschobene Treffen mit Hermann, der ebenso wie Joe (ebenfalls mit Familie) übers Wochenende bleiben will. So steht einem feuchtfröhlichen Biker-Wiedersehen-Abend nichts im Wege und der sollte es auch werden.

Noch kurz ein Satz zum Urlaub: hat alles gepasst – Hotel, Essen, Nachts total ruhig, die Berge und die Wanderungen und zu guter Letzt hat auch das Wetter mit gespiel.

Urlaub bei Hans im Pongauerhof kann man nur empfehlen.

Hier die Besprechungspunkte:

  • Wir erklären Hermann ausführlich, dass wir den Termin nur wegen der Regenzeit, während der die Anden nahezu unpassierbar sind, verschoben haben. Mai und Juni 2016 ist der einzige Termin, der für Joe und mich sonst noch in Frage kommt. Alles andere müsste ins Jahr 2018 verschoben werden. Hermann will sich im Lauf der nächsten Woche entscheiden, ob er mit fährt.
  • Plötzlich ist der Amazonas im Spiel. Nach ein paar Bier kann ich nicht mehr sagen, ob die Idee von Joe oder Hermann, der sich im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht hat, gekommen ist. Startpunkt der Tour soll Sao Paulo bleiben. Am Rückweg wollen wir nun durch den Amazonas-Urwald bis nach Manaus, wo dieses totgeborene sauteuere WM-Stadion steht und dann weiter auf dem Amazonas mit dem Schiff bis nach Macapa, dem neuen Endpunkt der Reise. Wieder ein Bier später gebe ich zu bedenken: „Dschungel, habe ich Null Erfahrung, hört sich nach Spinnen, Schlangen, wilden Tieren und unzähligen Mücken an.“ „Alles halb so schlimm,“ meint Joe, der selbst schon dort war.
  • Hermann hat Kontakt zum Chef einer brasilianischen Motorradzeitschrift. Vielleicht kann der uns beim Transport der Bikes helfen.
  • In den nächsten Wochen wollen wir abklären, ob die Straße durch den Dschungel nach Manaus überhaupt machbar ist.
  • Joe, der schon im Vorfeld der Reise Zeit hat, er nimmt ein ganzes Jahr frei, ist sich noch immer nicht sicher, ob er die Tour mit seinem Motorrad (BMW GS 700) fährt, oder ob er schon früher nach Brasilien fliegt und sich dort ein Bike besorgt.

26.07.15 – Erstes Treffen

Am 26.Juli treffen sich Joe, Wolfgang und ich bei mir. Folgende Punkte werden vereinbart:

  • Wolfgang muss sich bis spätestens Ende des Jahres entscheiden, ob er mitfahren wird.
  • Wolfgang wäre es sehr recht, wenn wir bereits Anfang April starten könnten. Die Reise würde dann bis Mitte Juni dauern.
  • Ich bin vom 22. – 27. August mit der Familie bei Hans (das ist der Freund von Hermann, mit dem er 2012 seine Asienreise unternommen hat, und von dem er sich in Turkmenistan trennen musste) in seinem Skihotel in Flachau, wo dann auch endlich das Treffen mit Hermann zustande kommen soll. Spontan erklärt sich Joe bereit, dort ebenfalls ein Wochenende zu verbringen.
  • Vorrangig wird es in den kommenden Wochen sein, die ungefähre Reiseroute festzulegen. Vor allem aber soll der Hafen für den Schiffstransport möglichst bald feststehen, damit wir uns als erstes um den Transport der Bikes kümmern können. Eigentlich bin ich immer von Santiago de Chile als Startpunkt der Reise ausgegangen. Joe glaubt jedoch, dass der Motorradtransport nach Brasilien, also auf die Ost- und nicht auf die Westseite von SÜDAMERKIA wesentlich günstiger sein wird. Schließlich fassen wir Sao Paulo in Brasilien als Start der Reise ins Auge.
  • Hierzu werde ich mich nochmal an das nepalesische Transportunternehmen Eagle Export, wenden, mit dem wir 2013 sehr zufrieden waren. Vielleicht haben sie Kontakte ins Ausland und können uns erneut helfen.
  • Wir sind uns darüber einig, dass die Gruppe höchsten aus 4 Fahrern bestehen soll. Wenn Hermann im August in der Flachau sein o. k. gibt, dann sind wir also voll.
  • Joe hat schon ein Angebot für den Schiffstransport nach Sao Paulo machen lassen. Er will nochmal nach haken, wie hoch die Kosten bei 4 Bikes sein würden. Wir gehen mal von 2000 Euro pro Bike aus.
  • Weiter nimmt Joe Kontakt zu einem Bekannten in Brasilien auf, ob er uns beim Transport der Motorräder helfen oder Ratschlag geben kann.

Mai 2015 – Tschechien fällt ins Wasser

Leider musste das Treffen in Tschechien mit Hermann kurzfristig wegen des schlechten Wetters ausfallen. Als neuen Termin fassen wir Juli ins Auge, der Ort soll kurzfristig festgelegt werden.

Ende Juni bringt Joe einen weiteren ehemaligen Judoka der DJK Eichstätt ins Spiel. Wolfgang Albrecht aus Wintershof war auch bei unseren ersten SÜDAMERIKA-Planungen vor gut 10 Jahren schon dabei gewesen und hat nun wieder Interesse, mit uns mitzukommen.

März 2015 – Eine folgenschwere Überraschung

Der kalendarische Frühlingsanfang lässt zwar noch bis zum 20. auf sich warten, doch in denke, die winterliche Bedenkzeit müsste ausreichen und schreibe pünktlich am 1. März 2015 meine Email an Joe, Hermann und Peppi. Kurz und knapp:

„Der Winterschlaf ist beendet. Ihr habt lange genug Zeit zum Überlegen gehabt – SÜDAMERIKA – wie schauts aus?“

Peppi hat mit seinem Chef geredet und bekommt nicht schon wieder  einen längeren Urlaub, muss deshalb absagen, doch die beiden anderen sind dabei.

Dann sind wir zu dritt, vielleicht findet sich ja doch noch ein Vierter.

Über die groben Richtlinien sind wir uns schnell einig: 8 – 10 Wochen Reisezeit, Mopedtransport höchstwahrscheinlich mit dem Schiff (Flugzeug ist brutal teuer, Hauptreiseziel die Anden in Chile, Bolivien, Peru und das alles im Winter 16/17.

Kaum steht fest, dass wir wirklich angreifen wollen, studiere ich die ersten Wetterdaten und schon nach den ersten Seiten wird mir klar – da stimmt was nicht.

Europa Winter (kalt, Schnee, nass) – Südamerika Sommer (Sonne, trocken, schönes Wetter): so denkt zumindest der durchschnittliche Mitteleuropäer. Aber weit gefehlt: Sommer in Südamerika = Regenzeit in Südamerika.

Ich lese Reiseberichte nach und schnell steht fest, die Anden sind zu dieser Zeit praktisch unpassierbar. Die einzige Alternative wäre eine Fahrt nach Süden, in Richtung Feuerland, das ist nur im Sommer möglich. Doch davon sind wir nicht begeistert.

Was nun? Ich nehme zuerst Kontakt mit Joe auf und nach ewigen Hin und Her finden wir als einzige Alternativ, an der wir beide von der Arbeit weg können, die Monate April, Mai und Juni 2016. Ich informiere Hermann, der darüber überhaupt nicht begeistert ist. Unter diesen Umständen kann er nicht zusagen und der Wiener möchte sich gerne mit uns treffen, um nochmal alles an einem Abend gemeinsam durch zusprechen.

Wir vereinbaren, uns im Mai irgendwo in Tschechien auf halber Strecke Eichstätt – Wien zu treffen.

Dezember 2014 – Die ersten Gedanken

2001 war ich zusammen mit Matthias Lautenschlager fast 10 Wochen lang mit den Bikes in den USA und in Kanada unterwegs.  Meine erste längere Fernreise. Ein paar Jahre später, die Reise hatte uns beiden dermaßen gefallen, dass wir wieder angreifen wollten, hatten wir uns ein neues Ziel ausgesucht: SÜDAMERIKA.

Die ersten Reisepläne wurden geschmiedet, doch nach ca. einem halben Jahr verlief alles im Sand. Als es langsam ernst wurde, war einer nach dem anderen abgesprungen.

Auch Joe Meyer, mit dem ich 2013 im zweiten Jahr in Asien unterwegs war, war damals einer der Kandidaten gewesen. Joe hatte danach, teils beruflich bedingt, immer wieder mehrere Länder SÜDAMERIKAS bereist.

Nachdem es in Asien gut mit uns beiden geklappt hatte und SÜDAMERIKA noch immer in den Köpfen drinnen war, gab es Ende 2014 die ersten Gespräche, ob wir eine neue Reise in Angriff nehmen wollen.

Im Dezember 2014 kamen wir dann zu folgendem Entschluss: bis zum kommenden Frühjahr sollte sich jeder entscheiden, ob er mitfahren wird (dies ist natürlich, darüber sind wir uns schon immer einig gewesen, unter einem gewissen Vorbehalt zu sehen. Wir wissen, es kann immer, auch in letzter Minute, etwas dazwischen kommen – eine Krankheit, ein Schicksalsschlag). Für die Reisegruppe waren in diesem Frühstadium der Planung Joe Meyer, Peppi Adametz, Hermann Geiger (der Österreicher, der 2012 in Asien eine Woche zusammen mit uns durch den Pamir gefahren ist) und ich vorgesehen. Als Reisezeit hatten wir Winter 16/17 ausgesucht, dann ist in SÜDAMERIKA Sommer und das müsste eigentlich passen.