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Die nächsten Veranstaltungen

Freitag, 16.02.: Nur kurz nach Kathmandu in Nördlingen

Samstag, 17.02.: El Condor Pasa in Donauwörth

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Archiv für 2015

28.12.2015 – Motortransport scheint endlich gesichert

Das war sicher keine leichte Geburt, aber nun, kurz vor Jahresende, scheint auch der Transport der Bikes in trockenen Tüchern zu sein. Zwischenzeitlich liefen wir allerdings Gefahr, vor lauter Mails, die kamen sowohl von den kontaktierten Transportfirmen, aber auch von uns untereinander, fast den Überblick zu verlieren.

Letztlich aber gibt Hermann aus Österreich grünes Licht. Er hat hier die Hauptarbeit geleistet und alle sind mit seinem Vorschlag einverstanden.

Die Bikes werden mit Columbus-Cargo Anfang März in einem Container nach Montevideo gebracht werden. Beladen wird der Container, der auf einem LKW angekarrt wird, hier bei mir in Schernfeld. Gestern hat Joe, der ab 7. Januar beruflich in Thailand sein wird, seine BMW reisefertig schon mal hier bei mir untergestellt.

Der Rücktransport wird dann von Valparaiso, dem Hafen von Santiago de Chile aus, in Kisten durchgeführt. Die Organisation übernimmt die Villa Kunterbunt, mit der schon viele Biker nur die besten Erfahrungen gemacht haben.

Die Kosten für Hin- und Rücktransport können noch nicht genau bestimmt werden. Alles ist von jeweiligen Tagespreisen und Transportkapazitäten abhängig. Wahrscheinlich wird der Preis pro Bike für  hin und zurück irgendwo zwischen 2000 und 3000 Euro liegen.

Ich wünsche allen reise- und abenteuerinteressierten Besuchern einen guten Rutsch und ein ereignisreiches und gesundes Neues Jahr 2016 und hoffe selbst für uns auf eine weitere, grandiose Reise. Die Vorfreude darauf wächst von Woche zu Woche!

13.12.2015 – Flug ist gebucht

Lange haben wir nichts von uns hören lassen – doch wir waren nicht untätig – im Gegenteil.

Hermann hat die Organisation des Transportes der Bikes übernommen und auch hier werden wir bald ein Ergebnis haben.

Die Flüge sind inzwischen gebucht!

Anden 2007

Text zum Bild:

Eine Diaaufnahme aus dem Jahr 2007. Eines der letzten Fotos unserer Silberhochzeitsreise, die ebenfalls in Santiago de Chile ihr Ende fand. Als sich das Flugzeug damals langsam in die Höhe schraubte, um über die 6000 Meter hohen Anden in Richtung Osten davon zu düsen und ich verträumt auf diese prächtigen Berge blickte, kam mir schon damals der Gedanke: „Dort Motorradfahren, das wärs doch!“

Joe, der ab Anfang Januar in Thailand ist, möchte vor dem Beginn der Reise noch in Brasilien Zwischenstation machen und wird von dort aus zu uns in Montevideo stoßen. So haben nur Karl, Hermann und ich den folgenden Flug gebucht:

Hier unsere Flugdaten:

 

Von: München (MUC)

Nach: Madrid Barajas (MAD)

IB 3193 Q 18APR 19:15 22:00 1PC

 

Von: Madrid Barajas (MAD)

Nach: Montevideo (MVD)

IB 6011 Q 18APR 23:55 09:15 +1 1PC

 

Von: Santiago de Chile Arturo Merino Benitez (SCL)

Nach: Madrid Barajas (MAD)

IB 6830 N 30JUN 13:05 07:00 +1 1PC

 

Von: Madrid Barajas (MAD)

Nach: München (MUC)

IB 3190 N 01JUL 08:50 11:25 1PC

 

Ich glaube, mit dem Preis von 1190,- Euro pro Person können wir gut leben. Gebucht haben wir wieder, wie schon bei unserer Asienreise, über das Reisebüro Walkabout in München.

Damals mussten wir bekanntlich unseren Rückflug von Kathmandu nach München wegen des Abbruches der Reise von Kirgistan aus stornieren, was problemlos geklappt hat.

Wir wissen nicht, ob es nicht wieder Verschiebungen geben wird (kommen die Bikes rechtzeitig in Montevideo an?) und deswegen ist es uns auch diesmal wichtig, einen verlässlichen Ansprechpartner zu haben und dafür berappen wir gerne einen Hundert mehr.

„Nur kurz nach Kathmandu“ überschreitet die 8000-Euro-Spendengrenze

Dies ist heute wirklich ein ganz besonderer Feiertag für „Nur kurz nach Kathmandu“ und damit ist ausnahmsweise mal nicht der Sonntag gemeint.

Bei der Kathmandu-Veranstaltung gestern Abend im Gutmann waren ca. 50 – 60 Personen anwesend. Eine Zahl, die ich bei zwei im Vorverkauf abgesetzten Karten so nicht erwarten konnte. Ich kannte natürlich vor Beginn der Veranstaltung den Kontostand Spenden an die Nepalhilfe Beilngries (7.787,63).

Als ich dann kurz vor Veranstaltungsbeginn die Besucher schnell durch zählte, reifte in mir der Gedanke: „Das könnte tatsächlich hin hauen!“

So teilte ich den Spendenkontostand am Ende der Veranstaltung den bestens gelaunten Besuchern mit und versuchte sie und ihre Spendenbereitschaft damit noch zusätzlich zu motivieren.

Es kamen an diesem Abend tatsächlich 217,50 Euro zusammen und somit beträgt der aktuelle Kontostand:

8.005,13 Euro

Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle Spender!!!!!!!

20.10.2015 – Startpunkt: Montevideo – Endpunkt: Santiago de Chile

Nach langem hin und her ist die Entscheidung gefallen: Wir werden in Montevideo in Uruquay starten und als Endpunkt der Reise ist Santiago de Chile (Hafen Valparaiso) geplant.

Den Ausschlag für Montevideo als Startort hat das Recherchieren in vielen Reiseberichten gegeben. Danach ist es in Uruquay am einfachsten, die Motorräder aus dem Zoll zu bekommen. Besonders in Brasilien sind Probleme mit dem Zoll (Schmiergeld oder lange Wartezeiten) auf der Tagesordnung. Die Reise in Chile zu beenden bietet schließlich den naheliegenden Vorteil, dass wir nicht wieder an die Ostküste zu fahren brauchen.

Joe hat sich noch nicht entschieden, ob er die Tour mit seinem Bike fährt, oder ob er sich in Südamerika eines kaufen wird. Er tendiert auch dazu, nicht von Chile aus zurück zu fliegen, sondern zum Abschluss noch Brasilien zu besuchen. Ausschlaggebend dafür war, dass er im Gegensatz zu Hermann und zu mir mehr Zeit hat und ruhig noch ein paar Wochen dran hängen kann. Das gleiche gilt für Karl, der Joe vielleicht begleiten wird.

Nun ist es vorrangig, die günstigste Transportart und -firma zu finden. Hierzu werden wir uns mehrere Angebote einholen. Danach werden wir uns mit der genauen Routenplanung beschäftigen.

Insgesamt scheint der Organisationsaufwand um einiges geringer als bei der Kathmandu-Reise. Es werden keine Visa benötigt und die geplante Route steht schon in groben Zügen fest.

15.10.2015 EK über „Sagenhafte Inseln“

151014 EK

Südamerika Sponsoring 3

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Mein Hauptsponsor hält mir die Stange! Ich weiß noch ganz genau, in welch erbärmlichen Zustand ich die Queen im Dezember 2013 nach der Asientour in Geisenhausen bei African Queens abgeliefert habe und was Stephan und Tugay daraus gemacht haben – famos! Richtig vollen Dank für die erneute Rundumbetreuung – wir beide vertrauen auf euch!!!

08.10.2015 – Alles nicht so einfach – wieder einmal!

Inzwischen haben wir fast täglich Emailverkehr untereinander. Jeder hat verschiedene Quellen, die er anzapfen kann. Bei mir ist es eine Tante, die Verwandtschaft in Sao Paulo hat. Auf die Frage, ob sie etwas über den Zustand der B319 durch den Amazonasdschungel wissen, bekomme ich schnell eine allgemeine Antwort: „Vergesst das, zu gefährlich.“

Auch Hermann und Joe kommen nicht recht weiter, die Reisebericht sind alle schon ein paar Jahre alt und somit einfach nicht aktuell genug, um etwas wirklich aussagekräftiges über den momentanen Zustand der Straße zu bekommen. Aber immer wieder lesen wir, vor Ende der Regenzeit im Juni ist nur davor abzuraten. Schließlich erhält Hermann vom Herausgeber einer Motorradzeitschrift in Brasilien eine Mail. Sie sind die Straße erst heuer gefahren: hier gehts zum Bericht. Leichte Motorräder, fast kein Gepäck und viel, viel Schlamm – das sieht nicht gut aus.

Der Sohn von Hermann hat einen Bekannten, der schon öfter mit dem Bike in Südamerika war. Er rät uns dringend von einer Einreise in Brasilien ab, da die Zollbehörden dort absolut schamlos abkassieren. Eine Wartezeit von 14 Tagen und eine größere Schmiergeldsumme sind keine Seltenheit. Er empfiehlt uns die Einreise über Uruguay, dort würden die Zollformalitäten in einem vernünftigen Rahmen ablaufen.

Die ersten Angebote für See- und Luftfracht trudeln ein und es zeigt sich schnell: ein Hin- und Rücktransport der Motorräder für etwa 2000 Euro, diese Summe haben wir zu Beginn mal grob veranschlagt, dürfte Utopie bleiben. Es wird mit Sicherheit teurer.

Immer öfter lesen wir auch in den verschiedenen Foren, dass viele zur Luftfracht raten, da die Zollkosten in den Ankunftsländern für Schiffsfracht wesentlich höher sind als für Luftfracht. So ist letztlich der preisliche Unterschied gar nicht mehr so groß.

Wir brauchen in Kürze einen Entschluss, wo wollen wir starten, wo soll die Reise zu Ende gehen.

Ich unterbreite den Vorschlag, Start in Montevideo/Uruguay und Ende in Santiago de Chile.

Hermann antwortet, dass der Herausgeber der brasilianischen Motorradzeitung noch einen Bekannten, der direkt in Porto Velho lebt, über den Schiffsverkehr auf dem Amazonas fragen möchte. Dessen Antwort möchten wir noch abwarten, dann sollte es eine Entscheidung geben.

 

Südamerika Sponsoring 2

logo topdriveXaver Schödl und Matthias Lautenschlager von der Fahrschule Topdrive unterstützen uns auch in Südamerika. Die Queen und ich bedanken uns für einen Satz Reifen.

Südamerika Sponsoring 1

VBN

 

Norbert Bauer vom VBN-Service in Preith hat mich schon zur Asientour mit einem 1a-Kettensatz ausgerüstet. Aller guten Dinge sind zwei: Nur kurz nach Kathmandu und die Queen sagen herzlichen Dank!!!

06.09.15 – Der vierte Mann?

06.09.15

Auf dem Eichstätter Volksfest habe ich Karl Seitz aus Kipfenberg getroffen. Karl ist zusammen mit Georg Baumeister die ersten 10 Tage von Eichstätt aus die ersten 10 Tage der Asientour 2012 mit Peppi und mir bis zur Halbinsel Krim gefahren. Anschließend sind die beiden nach einer Schwarzmeerumrundung wieder zurück nach Deutschland.

Ich wusste von Karl, dass er für 2016 zusammen mit einem Schweizer eine größere Tour nach Asien geplant hat. Nun hat er mir auf dem Volksfest berichtet, dass sich diese Pläne zerschlagen haben. Ich habe ihm gesagt, dass unser vierter Mann abgesprungen ist und ob er nicht anstelle von Asien Lust auf Südamerika hat. „Eigentlich keine schlechte Idee“, hat er gemeint und dass er mir im Laufe der nächsten Woche Bescheid geben will.

 

12.09.15

Ich bin gerade auf dem Sprung zum VfB Eichstätt, dem derzeitigen Tabellenführer der Bayernliga Nord. Die Jungs spielen zur Zeit einen derart super Fußball, dass ich mir kein Heimspiel entgehen lasse, als das Telefon läutet. Am anderen Ende der Leitung ist Karl. Er möchte von mir Einzelheiten über die geplante Route erfahren. Ich sage, dass ich sehr in Eile bin und dass noch nicht mal Start- und Zielpunkt feststehen. „Wie schauts aus?“ Ich dränge ihn zur Eile. „Gut, ich bin dabei!“

So schnell kanns gehen und schon sind wir wieder zu viert!!!!!

Asien1-Brummi2959 (Medium)

Hermann Geiger

Asien1-Brummi0091 (Medium)

 

Karl Seitz

So, jetzt sind die ganzen vergangenen Geschehnisse um unser Südamerika-Abenteuer aufgearbeitet und ab jetzt gibts alles LIVE und in FARBE!