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Archiv für Juni 2012

Resümee Brummi

Seit Dienstagnachmittag sind wir nun wieder zurück in Deutschland – am Ende ging alles sehr schnell – leider.

So sitze ich nun hier zu hause am PC und schreibe diese Zeilen just zu dem Zeitpunkt, an dem wir eigentlich unseren Führer an der chinesischen Grenze treffen sollten. Dies war von Beginn an ein Fixdatum und wir hatten es mit dem Erreichen von Osh und Kirgistan schon so gut wie in der Tasche.

Dass es nun doch ganz anders gekommen ist, muss man einfach als Schicksal hinnehmen. Wer weiß, für was es gut ist.

Peppi hat auf die Zähne gebissen und alles versucht, aber wenns nicht mehr geht, gehts halt nicht mehr.

Die Reise würde kein Zuckerschlecken werden, das war uns von Beginn an klar. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass es so hart werden würde. Jeder Tag im Sattel war praktisch ein Kampf. Wir bekamen es mit Hitze bis an die 40° zu tun, mit Straßenverhältnissen, die sich hier in Europa wirklich kein Mensch vorstellen kann, mit Kälte, mit der Atemknappheit in der Höhe über 4000 m, mit heftigem Schneefall im Pamir und nicht zuletzt mit den ganzen Batterieproblemen der BMW zu tun. Jeder von uns hatte noch dazu eine knappe Woche mit mehr oder weniger schwerem Durchfall zu kämpfen und so sitze ich nun hier, über 5 kg leichter als bei der Abreise, mit meinem besten Judo-Kampfgewicht, das ich auch mit 18 Jahren schon hatte und ich mir nie im Leben vorstellen konnte, es noch einmal zu erreichen.

Wie kommt man bei all diesen Widrigkeiten dann aber dazu, in seinem Resümee festzuhalten, die Reise war der Hammer und hat alle Erwartungen übertroffen. Vor der Fahrt hat mir Erik, ein Freund aus Köln (www.motorradreisender.de) noch eine Email geschrieben: „Haut rein Jungs! Ich wünsche euch eine gute Reise und viele unerwartete Ereignisse.“ Wenn dir das Motorrad auf freier Strecke ins Usbekistan bei 35° plötzlich stehen bleibt oder du dann in Osh sitzt, nur noch 6 Tage Visum hast und hinten und vorne nicht weist, wie es weiter gehen soll, dann sind dies solche Ereignisse. Sie sind das Salz in der Suppe, das vergisst man sein Leben lang nicht mehr. Im Vorfeld bin ich immer wieder gefragt worden, was macht ihr, wenn das oder das passiert? Meine Antwort war immer die gleiche – das weiß ich nicht, da müssen wir dann schauen und eben improvisieren, irgendwie geht es immer weiter!

Obwohl wir die meiste Zeit im Zelt übernachtet haben, gab es nie Probleme mit der Sicherheit. Wir waren zu keinem Zeitpunkt irgendwie in Gefahr. Ich gebe zu, dass uns bei der einen oder anderen Polizeikontrolle, bei der offensichtlich war, da will jemand ein kleines Beibrot verdienen, oder bei den Grenzübergängen, mein Dienstausweis ein wenig hilfreich war. So blieben wir auch vor diesen Unkosten verschont, denn ein Kollega ist halt ein Kollega. Peppi hat ja als Schlusssatz in unserem Islandvortrag stehen. “ Reisen ist Gift für Vorurteile.“ Ich habe mein Meinung, vor allem über die Russen, total revidieren müssen. Fast nirgends fanden wir derart hilfsbereite Menschen. Wenn wir irgendwo nach dem Weg gefragt haben, dann wurde der uns nicht nur erklärt, fast immer ist man mit dem eigenen Wagen voraus gefahren und hat es uns an Ort und Stelle gezeigt. In Stalingrad haben  4 Studenten einen halben Tag geopfert, um mir bei der Reparatur meiner Brille zu helfen – natürlich umsonst, sie wollten nur so viel Info über Deutschland wie möglich.

Wir hatten in allen Ländern unzählige Kontakte mit freundlichen, netten und vor allem wissbegierigen Menschen. Wir bekamen tausende Daumen zu sehen, die nach oben zeigten und uns immer wieder klar machten, ihr seid hier willkommen, Respekt, dass ihr uns mit den Motorrädern hier besucht. In allen Ländern, die wir besuchten, genießt Deutschland ein sehr hohes Ansehen. Wenn ich nach den Unterschieden zu ihrem Land gefragt wurde, war meine Antwort fast immer gleich: “ Ihr habt die Ruhe weg, bei uns werden die Menschen krank vor Stress und weil sie nicht genug bekommen können.“

Doch wie geht es nun weiter? Wie bekannt konnten wir die Mopeds in Kirgistan zurück lassen und wir haben uns für 2013 drei möglich Alternativen überlegt:

1.) Wir beenden die Reise wie vorgesehen durch China und Tibet nach Kathmandu

2.) Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, werden wir versuchen, diesmal Visums für den Iran zu bekommen und durch den Iran und die Türkei heim reisen.

3.) Sollten die Visa auch im nächsten Jahr, wie schon heuer, verweigert werden, werden wir auf dem kürzesten Weg über Kasachstan und Russland, dies ist in knapp drei Wochen zu schaffen, zurück reisen.

Wir können zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht sagen, ob und in welcher Form wir über die Reise berichten werden oder ob wir den Abschluss 2013 abwarten werden.

Einreise in Kirgisistan

Über den Uy Bulog Pass führt die Grenze, ein sehr schmutziger Ausenposten. Grenzformalitäten werden weniger und wir sind so zügig aus Tadschikistan heraus. Zum Grenzposten Kirgisistans sind es noch fast 20 km lehmig-nasse Bergstrasse.
Aber nach nicht mal 20 Minuten Abfertigung können wir weiter fahren.
Die Strassen werden besser und besser. Bis zum ersten Pass, Baustelle und heftiger Regen fängt an, ja man hört richtig, zum ersten Mal richtiger Regen auf der Tour.
Solange die Baustelle ist, so lange dauert auch der Regen.
Anschliessend erfreuen wir uns wärmeren Temperaturen um zwanzig Grad und wirklich gut ausgebaute, breite Strassen.
Wir geben Gas, da wir den Urs, die Kontaktadresse, nicht warten lassen wollen und können uns nicht mal mehr richtig über die schöne Natur ergötzen. Fuss hat Vorrang.
Angekommen führt uns Urs zum Hotel.

Osh, für 2012 das Ende der Reise

Am nächsten Morgen fährt Urs mit mir zum Krankenhaus. Dort die Röntgenabteilung zu finden, ist selbst für den Schweizer, der hier lebt, nicht ganz einfach.
Endlich angekommen, erklärt er den Krankenhausbediensteten das Problem und geht dann wieder seinem Job nach.
Eine nette Krankenschwester, mit ein wenig Englischkenntnissen hilft mir dann durch den Wirr-Warr des Krankenhauses.
Der Arzt beim Röntgen hat eigentlich mehr Interesse an seinem Kreuzworträtsel als an meiner Aufnahme, sieht auch mit seiner Mütze aus wie ein Koch, und behandeln tut er sowieso nicht.
Also weiter zum nächsten.
Der Zeitgenosse ist dann der Wahnsinn. Witze über die Engländer, Franzosen und Amerikaner werden gerissen, seine vier Untergebenen müssen lachen. Bei der fünften Auskunft, ich sei Deutscher, Nemez, hat’s dann auch er kapiert.
Dafür quält er jetzt meinen Fuss, lässt irgendwas in kyrillisch schreiben und über die Krankenschwester übersetzen, dass der Fuss nicht gebrochen, aber an der Innenseite angebrochen wäre. Dann schickt er seine Bediensteten alle hinaus, um mir Extrageld abzuknöpfen, das schnell in seiner Hose verschwindet.
Mit Röntgenbild und einer Bestätigung, auf der irgendwas steht fahr ich mit dem Taxi zurück zum Hotel.

Hiobsbotschaft: Die Reise muss abgebrochen werden.
Wir entscheiden, die Mopeds hier einzustellen, um im nächsten Jahr die Reise fortzusetzen.

Abbruch der Reise

Da es mit meinem rechten Fuss nicht mehr möglich ist, mein Motorrad sicher zum Stand zu bringen, haben wir uns entschieden, die Reise abzubrechen.
Die Krads bleiben hier, da wir evtl. Die Reise im nächsten Jahr beenden wollen. Jetzt stehen sie einsam und verlassen in einem Container. Es tut schon ein wenig weh, sie da so zurück zu lassen.
ADAC, zum Schluss war’s ja eine gute Lösung, aber wenn Peter nicht so hartnäckig geblieben wäre, würden wir mit Sicherheit noch ein oder sogar zwei Tage hierbleiben müssen, und das ohne Unterkunft, da Osch komplett die nächsten zwei Wochen ausgebucht ist. So aber konnten wir gestern noch einen Flug buchen, der von Osch um 23:40 Uhr abfliegt und morgen nachmittags in München landen will.

Ich bin sehr traurig über den Ausgang der Reise und hoffe 2013 den Trip beenden zu können. Ein kleiner Unfall, der mehr ein Umfaller war, beendet einen Traum.

bis bald in Eichstaett

Peppi

Auf dem Weg ins Pamir Gebirge

Juheirassa, die ersten Berge, man wird bescheiden, sind ja nur Hügel. Wir freuen uns halt auf ein paar Kurven.

Die ersten Berge

Da kann eine Menge Wasser durchlaufen, aber jetzt, bei den üblichen 32 Grad, nee nee du!

Flussbett im Sommer

Grenzformalitäten haben wir hinter uns, wie üblich, Ausreise kein Problem, aber Einreise. Jeder will unsere Pässe sehen, kaum dass sie unsere Motorräder inspiziert haben. Und immer die gleiche Frage mit der gleichen Antwort.
„Woher?“
„Germania“
Und der letzte von den Burschen knöpft dann jeden auch noch 10US$ ab. Irgendwann dürfen wir dann doch weiterfahren und freuen uns mit der Landschaft.
Wir haben noch Zeit und bringen so noch einige Kilometer auf die Reifen.

Erstes Nachtlager in Tadschikistan

Erstes Nachtlager in Tadschikistan

Nach verzweifelter Suche nach geeignetem Nachtlager werden wir dann doch noch fündig.

Tadschikistan 1. Tag

Die Morgensonne wärmt unser Zelt schnell auf, so dass wir frühzeitig unser Schlafgemach verlassen. Noch einen Kaffee machen, ein paar Kekse dazu und…..
frischen Joghurt, den uns die Kinder aus dem Häuschen da oben bringen.
Schon nett, wir schleichen uns auf deren Grundstück, besetzen praktisch das Land und der liebe Tadschike verköstigt uns auch noch.
Da darf dann in der Nacht ihr Hund neben dem Zelt bellen.

Zelten in Tadschikistan

Das ist die liebe Familie, ohne Hund, aber um 10 m Wäscheseil reicher.

Tadschikische Familie

Erster richtiger Pass, den wir überqueren müssen. Und wenn man sich vorstellt, dass dies die einzige Verbindung in den Süden des Landes ist, weiss der schlaue Verkehrsteilnehmer, dass da alle und alles drüber muss.
Jedes Auto, egal wie alt, jung, geländegängig oder auch nicht, Lastwagen, gross, klein, egal, irgendwie muss man aneinander vorbei, wie lang es auch immer dauert.
Und das ist nicht immer einfach…..

Erster Pass in Tadschikistan

….bei solchen Straßenverkehr… mmm… Schlammverhältnissen.
Aber man wurschtelt sich halt so durch.

Erster Pass in Tadschikistan

Der Shariston Pass, 3378 m hoch belohnt uns dann aber mit so einem Ausblick, also jetzt nicht die Hunde, wir meinen schon die Berge.
Die Sache hat nur einen Haken, auf der anderen Seite geht’s bei ähnlichen Bedingungen wieder runter.

Shariston Pass

Shariston Pass

Unterwegs an einem Bach anhalten, Hose und Stiefel noch schnell vom Schlamm befreit und los, Kurven fahren.
Die ersten Biegungen fallen noch schwer, da man die plattgefahrenen Kanten an den Pneus erst überwinden muss, aber dann……

Kurven, Kurven, Kurven

Kurven, Kurven, Kurven

Nicht zu früh freuen und vor allem, nicht zu früh waschen.
Dies ist die Ausfahrt des Anzob-Tunnel. Wär ja an sich nicht so schlimm.
Aber, du fährst in den Tunnel hinein und siehst nur schwarz. Der Boden schwarz, die Wände schwarz, die Arbeiter, die in dem Tunnel werkeln, schwarz, alles schwarz. Fast keine Beleuchtung.
Und Löcher, die sich fast schon Gruben nennen dürfen, dass die kleine BMW fast verschwindet.
Wir kommen kaum voran. Wir freuen uns auf jedes entgegenkommende Gefährt und sind dankbar für ein kleines bisschen Licht.
Dem größeren Teil von uns kommt die Idee, sich hinter ein Auto zu klemmen, da die Fahrer sich meist gut auskennen. Und siehe da, es funktioniert. Trotzdem ein hartes Stück Arbeit, 5km lang.
Und dreckig sind wir auch wieder.

Anzob-Tunnel

 

Tadschikistan 2. Tag

15km vor dem Norak-Reservoir haben wir völlig fertig unser Zelt aufgeschlagen.
Aber der Morgen sieht vollkommen verdient so aus. Wir freuen uns an einer kleinen, gut ausgebauten Passstrasse und die Lust kommt wieder.

Der Morgen danach

Norak-Reservois, alles so schön bunt hier.

Norak-Reservois

Drei Oldtimer.

Drei Oldtimer

Sebiston. Hier warten wir auf Hermann, einem Österreicher, der mit uns Kontakt aufgenommen hat, da auch er den Pamir-Highway befahren will. Und hier wollen wir uns treffen.

Das ist er, unser Findelkind.
Hermann war mit seinem Kumpel über unser erste geplante Route von der Türkei über Iran und Turkmenistan unterwegs. seinem Freund Hans passierte dann was unglaubliches.
An der
Grenze zu Usbekistan machten sie sich für die Nacht bereit. Hermann in so Container und Hans hat sich sein Zelt aufgestellt. In der Nacht kam ein Sturm auf, Hans wollte sein Zelt um ein paar Meter verstellen, da hatte der Wind was dagegen und schwupp-Di.-wupp, das Zelt lag im Fluss. Mitsamt der ganzen Papiere, Kreditkarten, Ausweise und dem Groessten Teil des Geldes.
Der Strömung zog Richtung Usbekistan. Hermann rüber, war aber leider nichts mehr zu retten. Nur p, er durfte jetzt nicht mehr zurück, da er nur eine einmalige Einreise nach Turkmenistan hatte.
So war Hans ohne Papiere allein in einem Land, das auch keine österreichische Botschaft hat.
Dann muss halt die deutsche herhalten.
Filmreif.
So sind wir für ein paar Tage zu dritt.

Unser "Findelkind", Herrmann

Regelmäßiger Auflauf bei Einkaufsstop. Zu zweit war das ganze schon so, zu dritt bekommen wir jetzt Polizeischutz.

Polizeischutz

Über Danghara und Kulob führt uns der Weg, Zweifelsohne Weg, an den Grenzfluss Panj. Du schaust über das Wasser hinweg und bist in Afghanistan. Wir suchen uns einen Zeltplatz, machen uns was zu essen und nehmen noch ein Bad im saukalten Strom.
Uns hätten die Hubschrauber schon deutsch vorkommen sollen, oder UNO-like.
Mit der Nachtruhe wird’s dann auch nicht klappen, so schnell auf jeden Fall nicht.
Drei Grenzsoldaten lassen uns bei Dunkelheit unseren Ramsch zusammenpacken und aufsatteln. Dawei, heisst es nur.
Sieben km zurück bauen wir auf einer kleinen Wiese alles wieder bei finstrer Nacht auf.
Und die Schafe blöken dazu.
Gegen 23:00 Uhr haben wir dann auch unsere Ruhe.

An der Grenze zu Afghanistan

Tadschikistan 3.Tag

Immer der Grenze entlang fahren wir am nächsten Tag durch das wunderschöne Flusstal. Allein die Strasse lässt einiges zu wünschen übrig. Schotterpiste, mal enger, mal weiter, dann werden wieder Räumarbeiten durchgeführt, loses Geröll liegt so einfach herum, Schlaglöcher sind uns eh schon bekannt.
aber bei solchem Hintergrund.

Flusstal

immer wieder der Blick nach rechts in ein ganz anderes Land. Dörfer entlang des Wassers, verbunden durch solche Wege und Steige.

Wildes Tadschikistan

Aber sie werden benutzt.

Wildes Tadschikistan

Tanken auf tadschikisch

Tanken mal anders

Genau abgezählte Liter aus der Zapfkanne.

Tanken mal anders

Aber mit eingebautem Filter.

Tanken mal anders

Die Leuchtanzeige auch spät in der Nacht gut sichtbar.
Ob die Oktanangabe stimmte, da fehlte uns der Glaube.

Tanken mal anders

Und immer mehr Radfahrer begegnen uns.  Respekt vor diesen Individualisten.

Individualisten unter sich

Dann eine Schrecksekunde. Gegen drei Uhr Nachmittags wirft die BMW ihren Fahrer nach dessen Unaufmerksamkeit aus dem Sattel. Dabei wurde der Rechte Fuss in Mitleidenschaft gezogen.
Alles Kühlen im Bachlauf hilft nichts, der Fuss schwillt an. Trotzdem, weiter muss gehen. So fährt halt der Kollege das Moped durchs Wasser.
A bisserl klein ist der Untersatz ja schon.

Flussdurchfahrt

n einem Seitental sehen wir eine ausgediente Fabrik. Allein, verlassen, wie für uns gemacht.
Wir wollen die Zelte aufschlagen, da bemerken wir ganz kleine Diesteln und die Kameraden stechen durch Unterlegfolie und Zeltboden. Gar nicht gut für die ThermaRest.
dann kommt kopfschuettelnd ein Bub vorbei, der seine Ziegen zusammenholt. Kurz darauf kommt sein Vater und bietet uns an, ein ausgedientes Bürogebäude zu benutzen.
auf Fliesen wird dann genächtigt, besser als bei Nacht das Zelt aufstellen, spät is nämlich auch schon wieder.
Und der Kleine hat auch seinen Spaß.
Fuss schmerzt.

Freundliche Mitmenschen

Tadschikistan 4.Tag

Knotig, unsere nächste Anlaufstelle, wird angepeilt.
Dann sehen wir doch noch eine Brücke, die Welten verbindet.

Brücke vor Knotig

Blumenkind

Blumenkind Brummi

Nach Khorog entscheiden wir uns für die nördliche Route des Pamir-Highway, die wahre Route, sagt man.
aber da überall so Registrierstellen in der Gegend herumstehen, damit die hiesige Polizei auch beschäftigt ist, müssen wir wieder halten.
Da sagt uns der Beamte wir sind für die Südroute eingetragen. Blöd. Wieder Umweg und angeblich schlechtere Strasse.
Aber dann sind Kollegen unter sich und so ein deutscher Polizeiausweis hilft dann auch bei so unerheblichen Kleinigkeiten weiter.

Auf dem Pamir Highway

Dann ein Zeltplatz am Fluss. Gut zum Fuss kühlen, aber auf 2.400m hat man nicht mehr den Wärmeeffekt, wenn die Sonne untergeht. Für einen schönen Platz muss man halt leiden.

Zelten auf 2400m

Tadschikistan 5. Tag

Frisch, vor allem frisch aufgepackelt, lassen wir die Motoren an, Pässe warten auf uns.

Frisch ans Werk

Kühler wie die Tage vorher, aber durch eine wunderschoene Berglandschaft klettern wir höher und höher.

Und immer höher...

...und höher

Geschafft, der erste 4.000er, Koitezek Pass, 4.271m. Für Hermann nebenbei auch sein 10.000ster Tourkilometer. Aber 4 Grad und aufkommender Wind treiben uns weiter.
Ist schon hart, vor zwei Tagen kämpften wir uns noch bei 30 Grad durch die Hitze, und jetzt geht das Thermometer an die Frostgrenze.

Der erste 4000er

Eine kleine Extrarunde legen wir noch ein, da wir gut vorankommen und Zeit haben. Einen Abstecher an den Yashilkul-See haben wir ein wenig unterschätzt. Zwar nur 50km Umweg, aber immer wieder durch Schlammfelder.
Wieder gibt’s Probleme mit dem verletzten rechten Fuss. Ein ums andere Mal muss Brummi die BMW durch den Schlamm steuern.

Abstecher

Auf einer Hochebene, sie verdient diese Bezeichnung, schlagen wir unser Lager auf knapp unter 4.000m auf. Zelt aufstellen wird in dieser Höhe fast schon zum Leistungssport.
Dreimal ums Motorrad herum, abpacken, durchschnaufen. Zeltplane ausbreiten, durchschnaufen. Zelt einräumen, durchschnaufen. ThermaRest aufblasen, viel durchschnaufen.
Schnell noch essen, Sonnen geht unter, es wird kalt. So geht man frühzeitig um 8 Uhr abends zur Ruhe, ruhig durchschnaufen.

Und mitten in der Nacht fängts dann auch noch zum schneien an, das kann ja heiter werden.

Hochebene