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09.10.13 Die Nacht der langen Messer ist ein Dreck dagegen – ehrlich

Urs fraegt und was uns lieber ist, er hat sein Zelt dabei und kann hier uebernachten oder wir laden auf und verschwinden sofort. Auf den Einwand, ob er keine Pause braucht, sagte er nur, das geht schon.

Im Dunkeln bauen wir die Zelte ab. Die BMW passt mit ausgebauten Vorderreifen innen rein und Honda kommt hinten quer auf eine Tragevorrichtung und wird dort festgezurrt. Ob das haelt? Urs meint, das geht schon.

Um 22 Uhr starten wir. Wir muessen den ganzen Berg wieder rauf auf diesem unbeschreiblichen Weg. Nach 5 Minuten hat der Lenker der Queen die Heckscheibe des Toyota zertruemmert und die Queen hat sich durch das unvorstellbare Geschuettel aus der Verankerung geloest und steht wieder auf dem Boden. Dann heben wir sie eben wieder rauf und fahren weiter, meint Urs. Joe und ich haben die groessten Zweifel, ob das ueberhaupt so funktionieren kann. Zu dritt den 220 kg-Brocken gut 30-40 cm auf die Vorrichtung zu bringen, ist beileibe kein Kinderspiel.

Das Ganze passiert und siebenmal in dieser Nacht, das letzte Mal gegen 5 Uhr auf einer Hoehe von fast 4000 m bei eisigstem Wind und fuerterlichen Temperaturen. Urs ist eine etwas andere Strecke zurueck gefahren und die war noch fuerterlicher. Ich sitzte vorne und klammere mich staendig mit beiden Haenden an dem Haltegriff fest und Joe liegt irgendwo hinten, halb auf dem BMW – beiden war uns schon nach kurzem schlecht von dem unvorstellbarem Geschaukel. Ob wir ihn mal abloesen sollen, fragen wir Urs: da wird mir nur schlecht. 

Es war ein fuerchterliche Nacht, ich brauche nicht erwaehnen, dass wir die nie vergessen werden und nie, nie mehr erleben moechten. Ich setzte mich mit 1000prozentiger Sicherheit nie mehr in ein Gelaendewagen, der auch richtig im Gelaende faehrt. Aber was dieses Ding ausgehalten hat – allen, allen Respekt.

Gegen 14 Uhr laufen wir im Hof von Muztoo ein. Urs ist 28 Std ohne Pause gefahren, davon bestimmt 15 in schwierigstem Schotter – Wahnsinn.

Patrik ist da und wir koennen die Queen notduerftig reparieren. Sie bekommt eine kleinere Yamaha-Batterie und den Regler von einer Transalp, die dort abgestellt ist. Die Stecker werden notduerftig umgebaut und wir fahren total, total fertig in ein Hotel.

Dort meldet sich Joe ueber das Wlan bei Tibetreisen und teilt diesen mit, dass wir es bis morgen frueh 10 Uhr, da sollen wir an der Grenze sein, nicht schaffen werden. Wir freunden uns schon mal mit der Rueckreise durch den Iran an.

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